Wir brauchen keine Fachidioten, wir brauchen Universaldilettanten.
Wir brauchen keine Fachidioten, wir brauchen Universaldilettanten.
Morgens bei Müllers. Sie schleicht sich an ihren Mann heran und knallt ihm die Bratpfanne von hinten an die Birne. Er schreit auf, reibt sich den Kopf: "Was soll das denn?"
"Gerade habe ich Deine Hosen ausgeräumt für die Wäsche und dabei einen Zettel mit dem Namen 'Marie-Louise' gefunden!"
"Ja, aber Schatz, erinnerst Du Dich nicht mehr... Vor zwei Wochen war ich doch beim Pferderennen und das ist der Name des Pferdes, auf das ich gesetzt habe..."
Sie entschuldigt sich bei ihm, den ganzen Tag plagt sie sich mit Gewissensbissen und bereitet ihm schließlich ein Festmahl.
Drei Tage später schleicht sie sich wieder an ihn heran - boing! Wieder schreit er auf: "Was ist denn jetzt los!?"
"Dein Pferd hat angerufen..."
Der kleine Sohn geht zum Vater und fragt ihn,
ob er ihm erklären könne, was Politik sei.
Der Vater meint: "Natürlich kann ich Dir das erklären."
"Nehmen wir zum Beispiel mal unsere Familie:
Ich bringe das Geld nach Hause, also nennen wir mich Kapitalismus.
Deine Mutter verwaltet das Geld, also nennen wir sie die Regierung.
Wir beide kümmern uns fast ausschließlich um dein Wohl, also bist du
das Volk. Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse und dein kleiner
Bruder, der noch in den Windeln liegt, ist die Zukunft. Hast Du das
verstanden?"
Der Sohn ist sich nicht ganz sicher und möchte erst mal darüber
schlafen. In der Nacht erwacht er, weil sein kleiner Bruder in die Windeln
gemacht hat und nun schreit. Er steht auf und klopft am Eltern-Schlafzimmer,
doch seine Mutter liegt im Tiefschlaf und läßt sich nicht wecken. Also geht
er zum Dienstmädchen und findet dort seinen Vater bei ihr im Bett. Doch auch
auf sein mehrmaliges Klopfen hin lassen die beiden sich nicht stören. So geht
er halt wieder ins Bett und schläft weiter. Am Morgen fragt ihn der Vater, ob
er nun wisse was Politik wäre und es mit seinen eigenen Worten erklären könne.
Der Sohn antwortet: "Ja, jetzt weiss ich es. Der Kapitalismus missbraucht die
Arbeiterklasse während die Regierung schläft. Das Volk wird total ignoriert,
und die Zukunft ist voll Scheisse!"
Kaum beginnt die Ferienzeit, geht es los: Nah oder weit?
Wohin will dieses Jahr ich fahren? Ins Bayernland? Zu den Kanaren?
Dabei ist Zugfahrn mir zu teuer. Im Flugzeug wird's mir ungeheuer.
Im Meer könnte ein Fisch mich beißen, beim Wandern meine Hose reißen.
Mir schwirrt der Kopf, oh, welch Verdruss. Ich stelle fest: Damit ist jetzt Schluss!
Was ist nicht weit und kost' nicht viel? Balkonien! Das ist mein Ziel!