Auf Märzenregen folgt kein Sommersegen.
Auf Märzenregen folgt kein Sommersegen.
Frage an Radio Eriwan:
"Werden Radio Eriwan-Witze honoriert?"
Antwort von Radio Eriwan: "Im Prinzip ja, von 30 Jahren bis lebenslänglich."
An alle Mitarbeiter
Anhang zum Tarifvertrag
(Arbeitsbefreiung in bestimmten Fällen)
Krankheit
Krankheit ist keine Entschuldigung. Auch ein Attest Ihres Arztes
ist kein Beweis. Wenn Sie in der Lage waren, den Arzt aufzusuchen,
hätten Sie auch zur Arbeit kommen können.
Todesfall in der Familie
Wird nicht entschuldigt. Für den Verblichenen können Sie ohnehin
nichts mehr tun und jemand anderes kann genauso gut die
notwendigen Maßnahmen treffen. Wenn Sie die Beerdigung auf den
späten Nachmittag legen, geben wir Ihnen gern eine halbe Stunde
früher frei - vorausgesetzt Sie sind mit der Arbeit fertig.
Eigener Todesfall
Hier dürfen Sie mit unserem Verständnis rechnen, wenn Sie:
Uns zwei Wochen vorher über Ihr Ableben informieren, damit wir
rechtzeitig eine neue Kraft einstellen können.
Spätestens bis 8.00 Uhr anrufen, damit wir entsprechende Maßnahmen
einleiten können.
Ihre und die Unterschrift des behandelnden Arztes vorlegen, dass
Sie verstorben sind. Liegt eine der Unterschriften nicht vor,
werden Ihnen die Fehlzeiten vom Jahresurlaub abgezogen.
Operative Eingriffe
Chirurgische Eingriffe an unseren Arbeitskräften sind untersagt.
Wir haben Sie so eingestellt, wie Sie sind. Die Entfernung oder
Veränderung eines Teiles von Ihnen verstößt gegen den vereinbarten
Arbeitsvertrag.
Silberhochzeit oder Goldene Hochzeit
Für derartige Anlässe kann keine Freistellung gewährt werden. Wenn
sie 25 oder gar 50 Jahre mit dem gleichen Menschen verheiratet
sind, seien Sie froh, wenn Sie zur Arbeit gehen dürfen.
Geburtstag
Dass Sie geboren wurden, ist sicherlich nicht Ihr Verdienst. Darum
sehen wir keine Veranlassung, Ihnen in solchen Fällen eine
Freistellung zu gewähren.
Geburt eines Kindes
Für derartige Fehltritte unserer Angestellten ist natürlich keine
Arbeitsbefreiung vorgesehen. Sie hatten ja schon Ihren Spaß.
08.00 Wecker klingelt, wollte auf ihn drauf hauen damit er ausgeht, hab ausversehen den Kaktus getroffen.
08.15 Aufgestanden, mit dem Kopf zuerst!
08.30 Beim Pinkeln ausgerutscht und Kopf eingeschlagen, bewusstlos.
09.30 Vom Badezimmerboden aufgestanden, geduscht, leider verbrüht.
09.45 Beim rasieren Lippe eingeschnitten, neues weißes Handtuch versaut beim Blutung stillen.
10.00 Frühstück: Milch schlecht, Kabel an Kaffeemaschine defekt, Stromschlag, bewusstlos.
10.30 Von Küchenboden aufgestanden, entdeckt das an meinem Hemd ein Knopf abgegangen ist, beim annähen leider auch den Knopf an den Bauch angenäht.
11.00 Obligatorischer Besuch in der Notaufnahme, Platzwunde am Kopf nähen, Lippe pflastern, Herzfrequenz messen, Knopf von Bauch lösen lassen. Tetanusspritze bekommen, leider mit falschem Inhalt, wiederbelebt worden.
12.00 Auf dem Weg zur Arbeit in Verkehrskontrolle geraten, leider mit Massenmörder verwechselt worden, hat sich aber schnell geklärt, nachdem ich brutal verprügelt wurde.
12.45 Endlich Arbeitsplatz erreicht, drei Stunden zu spät, Kündigung.
13.00 Auto gestartet, explodiert, mit Mafiaboss verwechselt worden, bin zu Glück aus dem Auto geschleudert worden, auf die angrenzende Hauptverkehrsstraße, knapp einem Kleinbus ausgewichen, dafür von LKW erwischt worden.
14.00 Notaufnahme, die haben sich schon gefragt wo ich bleibe, leider Patientenblatt verwechselt worden, Bein konnte aber wieder angenäht werden.
16.00 Endlich zu Hause, Schlüssel verloren, ist aber nicht so schlimm, Einbrecher hatten eh die Wohnungstür ausgehebelt.
17.00 Wohnung aufgeräumt Tür wieder eingehangen, da schellt es, wieder verwechselt worden, mit meinem Nachbarn, von Berufsschlägern.
18.00 Notaufnahme, Arm eingegipst, festgestellt, dass die Sanitäter mich im Krankenwagen ausgeraubt hatten, sogar die Goldfüllungen aus den Zähnen sind weg.
19.00 Krankenhaus verlassen, kein Geld für ein Taxi, nach Hause gelaufen unterwegs überfallen worden, da ich nichts mehr hatte, haben sie mir die Kleidung geklaut.
20.00 In Unterhose nach Hause gekommen, ins Bett gelegt und Gott gedankt, dass ich den Tag überlebt habe.