Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. - Søren Kierkegaard (1813 - 1855)
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. - Søren Kierkegaard (1813 - 1855)
IHRE VERSION
Er war ganz komisch, als ich in der Bar ankam.
Erst habe ich gedacht, es wäre weil ich ein bisschen zu spät gekommen war,
aber er hat keine Bemerkung dazu gemacht.
Irgendwie war unsere Konversation schwerfällig,
und ich dachte, es wäre vielleicht eine gute Idee,
das Ambiente zu wechseln und irgendwo hinzugehen,
wo wir ungestörter sind und mehr Ruhe haben, um uns zu unterhalten.
Wir sind dann also in ein Restaurant gegangen,
aber das hat wieder nichts geändert.
Ich habe versucht ihn ein wenig aufzuheitern,
aber nichts funktionierte, und dann kam mir in den Sinn,
dass es vielleicht an mir liegen könnte.
Ich habe ihn gefragt, ob irgendwas wäre,
und er meinte,nein, es wäre alles in Ordnung.
Aber wirklich überzeugt hat mich das nicht.
Wie dem auch sei, auf dem Weg nach Hause habe ich ihm gesagt "Ich liebe Dich",
und als Antwort hat er einfach nur seinen Arm um meine Schultern gelegt.
Wie soll ich das deuten? Als wir bei ihm angekommen waren,
war ich schon ziemlich in Sorge, und ich habe ihn gefragt,
ob er vielleicht seine Ruhe haben will, aber er hat sich einfach nur vor den Fernseher gehängt.
Ich habe es dann aufgegeben und bin zu Bett gegangen.
Zehn Minuten später ist er dann nachgekommen.
Wir haben miteinander geschlafen,
aber selbst danach wirkte er immer noch als wenn er garnicht wirklich da wäre.
Ich wäre beinah noch aufgestanden und gegangen,
aber am Ende bin ich doch eingeschlafen, mit Tränen in den Augen.
Ich weiß wirklich nicht, was in ihm vorgeht ... vielleicht hat er ja sogar eine andere?
SEINE VERSION
Rapid hat von den Austrianern ganz schön den Arsch vollgekriegt - 1:5,
Auswärtsniederlage, Meisterschaft adé. Kurz, ein Scheißtag.
Das einzig gute: "Abends hab ich noch gebumst!"
Ein ostfriesischer Bauer kommt freudestrahlend vom Markt heim:
"Stellt Euch vor, ich habe mein Schwein für 3.000 DM verkauft!!"
"Toll ! Hast Du Bargeld oder einen Scheck bekommen?"
"Keines von beiden. Zwei Huehner zu je 1.500 DM !"
Am Postamt Christkindl langt ein Brief von einem kleinen Mädchen ein:
Liebes Christkind! Ich wünsche mir schon lange ein Fahrrad, welches
dreitausend Schillinge kostet. Aber meine Eltern sind so arm und können
mir keines kaufen. Darum wünsche ich mir von Dir das Geld für das
Fahrrad.
Die Postbeamten öffnen ihre Brieftaschen und legen zusammen. Es werden
zweitausendsiebenhundert Schillinge. Sie sind der Meinung, die fehlenden
dreihundert Schillinge werden die Eltern doch aufbringen können und
schicken dem armen Kind das Geld.
Nach einigen Tagen kommt das Dankschreiben: Liebes Christkind! Ich danke
Dir für die zweitausendsiebenhundert Schillinge. Die dreihundert
Schillinge, die noch fehlen, haben sich wahrscheinlich die Postler unter
den Nagel gerissen.