Bin nicht zu spaet! Du bist zu frueh!
Bin nicht zu spaet! Du bist zu frueh!
Wissenschaftler haben ein neues Element
entdeckt, es besteht aus Zink und Blei und ist
ziemlich kurzlebig. Ich schlage vor, wir nennen
es Ferrari.
Es ist Frühling. Die Bienen tun es, die Vögel
tun es und die Schmetterlinge tun es auch.
Wollen wir es auch tun? Nein, vergiss es, wir
können nicht fliegen!
Franz liegt auf seinem Sterbebett. Seine Ehefrau hält die
Nachtwache bei ihm. Sie läßt seine zitternde, zerbrechliche
Hand nicht los und Tränen rinnen an ihrem Gesicht entlang.
Sie betet und durch ihr Beten weckt sie ihn aus seinem
leichten Schlaf auf. Ausgemergelt sieht er zu ihr auf und
seine weißen Lippen bewegen sich schwach.
"Liebste Helga", flüstert er leise.
"Sei ruhig, mein Liebling", antwortet sie. "Ruhe dich aus.
Pssst, sprich nicht." Doch er gab keine Ruhe.
"Helga", sagt er in einer müden Stimme.
"Ich... Ich muß dir etwas gestehen." Schweiß rinnt ihm über
die Stirn, seine Hand verkrampft sich.
"Du mußt mir nichts gestehen", antwortet die weinende Helga.
"Es ist alles in Ordnung, schlaf. Schlaf."
"Nein, Helga. Nein. Ich muß in Frieden sterben. Ich..."
er holt pfeifend Luft. "Ich habe mit deiner Schwester, deiner
bester Freundin, ihrer besten Freundin und deiner Mutter
geschlafen!"
"Ich weiß," antwortet Helga ihm beruhigend. "Darum habe ich
dich ja auch vergiftet, mein Schatz"