Aus der Kategorie Lustige Texte und witzige Geschichten (12/203)

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Ein Mann mit Glatze und Holzbein wollte gerne zu einer Karnevalsfeier gehen. Er wusste aber einfach nicht, was er für ein Kostüm tragen sollte, bei dem seine körperlichen Nachteile nicht so auffallen würden. Deshalb schrieb er an eine bekannte Kostümfirma und erklärte ihnen das Problem.

Bereits ein paar Tage später erhielt er ein Paket von der Firma. Im Begleitbrief stand: "Sehr geehrter Herr, anbei erhalten Sie ein Piratenkostüm. Das gepunktete Kopftuch wird Ihre Glatze bedecken und Ihr Holzbein passt so ausgezeichnet zu einem Piraten, dass jeder Sie bewundern wird."

Der Mann war aber völlig entsetzt, weil dadurch genau sein Holzbein betont wurde, das er doch am liebsten verheimlichen wollte. Er schickte das Kostüm also zurück und beschwerte sich.

Bereits eine Woche später erhielt er wieder ein Paket und einen Brief, der Folgendes besagte: "Sehr geehrter Herr, anbei erhalten Sie ein Mönchskostüm. Das lange Gewand reicht bis zum Boden und verdeckt Ihr Holzbein. Ihre Glatze passt hingegen so ausgezeichnet zu einem Mönch, dass jeder Ihr vollendetes Kostüm bewundern wird."

Der Mann war fassungslos. Jetzt wurde ausgerechnet seine Glatze betont! Deshalb schickte er auch das Kostüm wieder zurück und beschwerte sich erneut, dabei sparte er nicht mit Beschreibungen über die Unfähigkeit der Kostümerfinder.

Wenige Tage später erhielt er erneut ein Paket der Kostümfirma mit folgendem Begleitbrief: "Sehr geehrter Herr, anbei erhalten Sie ein großes Glas Sirup. Schütten Sie sich den Inhalt über Ihre Glatze, stecken Sie sich Ihr Holzbein in den Allerwertesten und gehen Sie als glasierter Apfel auf die Karnevalsfeier."


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Mutter Theresa erklärt ihr:, "Dies ist ein Kloster des Schweigens. Du
bist willkommen, so lange du nicht sprichst, bis ich dir sage, daß du
etwas sagen darfst." Schwester Agnes ist einverstanden und nickt stumm.

Fünf volle Jahre lebt Schwester Agnes schweigend im Kloster.
An ihrem fünften Jahrestag besucht Mutter Theresa sie und sagt:
"Schwester Agnes, du bist jetzt fünf Jahre hier. Du darfst zwei Worte
sagen."
Darauf meint Schwester Agnes: "Bett hart." "Es tut mir leid, das zu
hören," sagt Mutter Theresa, "wir werden dir ein weicheres Bett
besorgen."

Es vergehen nochmals fünf Jahre bis Mutter Theresa wieder zu Besuch
kommt und sagt: "Schwester Agnes, du bist nun zehn Jahre bei uns. Du
darfst zwei Worte sagen." Schwester Agnes klagt: "Essen kalt." Mutter
Theresa verspricht ihr, daß das Essen in Zukunft besser sein wird.

An ihrem fünfzehnten Jahrestag im Kloster besucht sie wiederum Mutter
Theresa und sagt: "Schwester Agnes, du bist nun schon fünfzehn Jahre bei
uns. Du darfst zwei Worte sagen." "Ich gehe." sagt Schwester Agnes.
Daraufhin nickt Mutter Theresa und meint: Das ist wahrscheinlich auch
besser so. Seit dem Du hier bist, zickst du nur rum..."


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