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Beamten-Weihnacht

Dienstvorschrift für Weihnachtsfeiern in Dienstraeumen

I. Grüne Dienstweihnachtsbäume (DWeihBm)
DWeihBm sind Weihnachtsbaeume natürlichen Ursprungs oder
natürlichen Bäumen nachgebildete
Weihnachtsbäume, die zur Weihnachtszeit in Diensträumen
Aufstellung finden.

II. Aufstellen von DWeihBM
DWeihBm dürfen nur von fachkundigem Personal nach Anweisung des
unmittelbaren Vorgesetzten aufgestellt
werden. Dieser hat darauf zu achten, dass
1. der DWeihBm mit seinem unteren, der Spitze entgegengesetzten
Ende in einen zur Aufnahme von Baumenden
geeigneten Halter eingebracht und befestigt wird.
2. der DWeihBm in der Haltevorrichtung derart verkeilt wird, dass
er senkrecht steht. In schwierigen Fällen
ist ein zweiter Beamter hinzuzuziehen, der die Senkrechtstellung
überwacht und ggfs. durch Zurufe wie
"mehr rechts!" oder "mehr links!" korrigiert ....
3. sich im Unfallbereich des DWeihBm keine zerbrechlichen
Gegenstände oder Anlagen, die in ihrer Funktion
beeintraechtigt werden koennen, befinden.

III. Beleuchtung
Die DWeihBm sind mit weihnachtlichem Behang nach Massgabe des
Dienststellenleiters zu versehen. DWeihBm-Beleuchtungen,
deren Leuchtwirkung auf dem Verbrennen von brennbaren Stoffen mit
Flammwirkung beruht
(sogen. Kerzen, s.BA III 5-34-12-13 vom 12.2.72), dürfen nur
Verwendung finden, wenn die Bediensteten über das
Verhalten vor, während und nach einem Brand belehrt worden sind.
Waehrend der Brennzeit der Beleuchtung hat ein
Dienststellenangehöriger mit abgeschlossenem SE-Lehrgang anwesend
zu sein. Dabei sind Dienstfeuerlöscher in angemessenem Verhältnis
zur Anzahl der Beleuchtungskoerper bereitzustellen
(für je 10 angefangene Kerzen ist ein Feuerlöscher ausreichend).

IV. Weihnachtfeiern in dienstlichen Räumen
In Org.-Einheiten mit hinreichend qualifiziertem Personal dürfen
Krippenspiele aufgeführt werden.
Um eine sinnvolle Ausgestaltung zu gewährleisten, sind dabei
mindestens die im folgenden aufgeführten
Rollen zu besetzen:
- Maria (möglichst weibliche Bedienstete oder diesen ähnliche
Dienststellenangehörige).
- Joseph (aelterer Beamter des gehob. nichttechn. Dienstes,
in Ausnahmefällen auch des mittl. nichttechn. Dienstes).
Es sind vorzugsweise Beamte mit Bart zu verwenden.
- Kind (kleinwuechsige Angestellte beliebiger Vergütungsgruppen).
- Esel/Schafe (geeignete Beamte des hoeh. techn. Dienstes, die
sich in einschlaegigen Verwendungen bewährt haben).
- Heilige Drei Könige (die Entscheidung über die Besetzung liegt
bei der Dienststellenleitung).

IV. Singen in dienstlichen Räumen
Zum Absingen von Weihnachtsliedern oder anderem geeigneten Liedgut
stellen sich die Bediensteten unter Führung
ihres jeweiligen Referatsleiters zwanglos um den DWeihBm auf.
Dabei soll von einer Rangordnung Abstand genommen werden.
Während des Singens sind die Fenster zur Strassenseite der
Dienstgebäude geschlossen zu halten.


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Strom ist sehr dünn. Deshalb braucht man für Strom keinen
Schlauch; er geht durch einfachen Draht, so dünn ist er. Mit Holz
kann man keinen Strom übertragen; wahrscheinlich saugt Holz ihn
auf. Mit Kunststoff ist es genauso. Wenn Strom nicht gebraucht
wird, ist er nicht mehr dünn. Im Gegenteil, er ist dann sehr
dickflüssig, damit er nicht aus der Steckdose läuft, sonst müsste
ja immer ein Stopfen auf der Steckdose sein. Woher Strom weiß,
dass er gebraucht wird und dünn werden muss, ist noch unklar;
wahrscheinlich sieht er, wenn jemand mit einem Elektrogerät in den
Raum kommt. Strom ist nicht nur sehr dünn, sondern auch unsichtbar
Daher sieht man nicht, ob in einem Draht Strom ist oder nicht;
dann muss man ihn anfassen. Wenn Strom drin ist, tut es weh; das
nennt man Stromschlag. Manchmal merkt man auch nichts; entweder,
weil kein Strom drin ist oder weil man plötzlich tot ist: Dass
nennt man dann Exitus. Strom ist vielseitig, man kann damit
kochen, bohren, heizen und vieles mehr... Wenn man einen Draht mit
Strom an einen anderen Draht mit Strom hält, funkt und knallt es;
das nennt man einen Kurzschluss. Aber dafür gibt es Sicherungen,
die kann man dann wieder eindrehen. Außer dem Strom im Kabel gibt
es noch Strom zum Mitnehmen; der ist in einer kleinen Schachtel
verpackt. Der Elektrofachmann nennt sowas Batterie. Der Strom in
einer Schachtel kann natürlich nicht sehen, ob er gebraucht wird
oder nicht; deshalb läuft er manchmal einfach so ohne Grund aus
und frisst alles kaputt. Es gibt mehrere Arten von Strom:

1. Starkstrom: Heißt so, weil es unheimlich stark ist, was man mit
ihm machen kann.
2. Wechselstrom: Heißt so, weil seine Verwendung häufig wechselt.
3. Gleichstrom: Hat seinen Namen, weil es ihm völlig gleich ist,
was man mit ihm macht.
Es bleibt noch zu erwähnen, dass der Strom in den Kraftwerken bei
der Herstellung (soweit nötig) in lange Drähte geleitet wird, die
um große Trommeln gewickelt sind. Das nennt man auch Trafo. Da
rennt der Strom dann solange im Kreis, bis er müde ist und so
schwach, dass die Birnen nicht mehr durchbrennen. Dabei wird er
auch so konfus, dass er 50mal in der Sekunde die Richtung
wechselt. Komischerweise kommt er trotzdem voran!! Neulich hat ne
Studentin den Prof. gefragt, warum ein Trafo brummt: Da hat er
gesagt: "Wenn SIE 50x in der Sekunde eine Periode hätten, dann
würden sie auch brummen." (hab ich nicht so ganz verstanden..) Und
in Schaltern wird der Draht soo fest zusammengezwickt, dass der
Strom nicht mehr durchkommt.