Aus der Kategorie Lustige Texte und witzige Geschichten (3/203)

Hier findest du lustige Texte, witzige Geschichten und Kurzgeschichten.

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Note: 1,36 Bewertungen: 58 Lustige Texte und witzige Geschichten

1. Nehmen Sie die Katze in die Beuge Ihres linken Armes, so, als
ob Sie ein Baby halten. Legen Sie den rechten Daumen und
Mittelfinger an beiden Seiten des Mäulchens an und üben Sie
sanften Druck aus, bis die Katze es öffnet. Schieben Sie die Pille
hinein und lassen Sie die Katze das Mäulchen schließen.

2. Sammeln Sie die Pille vom Boden auf und holen Sie die Katze
hinterm Sofa vor. Nehmen Sie sie wieder auf den Arm und
wiederholen Sie den Vorgang.

3. Holen Sie die Katze aus dem Schlafzimmer und schmeißen Sie die
angesabberte Pille weg.

4. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Verpackung, die Katze erneut
auf den Arm und halten Sie die Tatzen mit der linken Hand fest.
Zwingen Sie den Kiefer auf und schieben Sie die Pille in den
hinteren Bereich des Mäulchens. Schließen Sie es und zählen Sie
bis 10.

5. Angeln Sie die Pille aus dem Goldfischglas und die Katze von
der Garderobe. Rufen Sie Ihren Lebenspartner aus dem Garten.

6. Knien Sie sich auf den Boden und klemmen Sie die Katze zwischen
die Knie. Halten Sie die Vorderpfoten fest. Ignorieren Sie das
Knurren der Katze. Bitten Sie Ihren Lebenspartner, den Kopf der
Katze festzuhalten und ihr ein Holzlineal in den Hals zu schieben.
Lassen Sie die Pille das Lineal runterkullern und reiben Sie
anschließend den Katzenhals.

7. Pflücken Sie die Katze aus dem Vorhang. Nehmen Sie eine neue
Pille aus der Packung. Notieren Sie sich, ein neues Lineal zu
kaufen und den Vorhang zu flicken.

8. Wickeln Sie die Katze in ein großes Handtuch. Drapieren Sie die
Pille in das Endstück eines Strohhalmes. Bitten Sie Ihren
Lebenspartner, die Katze in den Schwitzkasten zu nehmen, so dass
lediglich der Kopf durch die Ellenbogenbeuge guckt. Hebeln Sie das
Katzenmäulchen mit Hilfe eines Kugelschreibers auf und pusten Sie
die Pille in ihren Hals.

9. Überprüfen Sie die Packungsbeilage um sicher zu gehen, dass die
Pille für Menschen harmlos ist. Trinken Sie ein Glas Wasser, um
den Geschmack loszuwerden. Verbinden Sie den Arm Ihres
Lebenspartners und entfernen Sie das Blut aus dem Teppich mit
kaltem Wasser und Seife.

10. Holen Sie die Katze aus dem Gartenhäuschen des Nachbarn.
Nehmen Sie eine neue Pille. Stecken Sie die Katze in einen Schrank
und schließen Sie die Tür in Höhe des Nackens, so dass der Kopf
herausschaut. Hebeln Sie das Mäulchen mit einem Dessert-Löffel
auf. Flitschen Sie die Pille mit einem Gummiband in den Rachen.

11. Holen Sie einen Schraubenzieher aus der Garage und hängen Sie
die Tür zurück in die Angeln. Legen Sie kalte Kompressen auf Ihr
Gesicht und überprüfen Sie das Datum Ihrer letzten Tetanusimpfung.
Werfen Sie Ihr blutgesprenkeltes T-Shirt weg und holen Sie ein
neues aus dem Schlafzimmer.

12. Lassen Sie die Feuerwehr die Katze aus dem Baum auf der
gegenüberliegenden Straße holen. Entschuldigen Sie sich beim
Nachbar, der in den Zaun gefahren ist, um der Katze auszuweichen.
Nehmen Sie die letzte Pille aus der Packung.

13. Binden Sie die Vorder- und Hinterpfoten der Katze mit
Wäscheleine zusammen. Knüpfen Sie sie an die Beine des Esstisches.
Ziehen Sie sich Gartenhandschuhe über, öffnen Sie das Mäulchen mit
Hilfe eines Brecheisens. Stopfen Sie die Pille hinein, gefolgt von
einem großen Stück Filetsteak. Halten Sie den Kopf der Katze
senkrecht und schütten sie Wasser hinterher um die Pille herunter
zu spülen.

14. Lassen Sie sich von Ihrem Lebenspartner ins Krankenhaus
fahren. Sitzen Sie still, während der Arzt Finger und Arm näht und
Ihnen die Pille aus dem rechten Auge entfernt. Halten Sie auf dem
Rückweg am Möbelhaus und bestellen Sie einen neuen Tisch.

15. Verschenken Sie die Katze und besorgen Sie sich einen Hund...


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Kinderherzen irren nicht
Nikolaus widerlegt Einstein
Wie der Rauschebart auch dieses Jahr wieder die Naturgesetze
überlistet

Nach den Regeln der Physik ist es eine unmögliche Aufgabe: Um die
Millionen Kinder zu beschenken, müßte der Nikolaus mit 4,5
Millionen Kilometern in der Stunde unterwegs sein. Und trotzdem:
Er schafft es jedes Jahr...
Es gibt schätzungsweise zwei Milliarden Kinder auf der Welt.
Vorausgesetzt, der Nikolaus beschenkt nur die Christenkinder (was
nicht der Fall ist), werden also die Kinder der Moslems, der
Hindus und anderer Glaubensgemeinschaften abgezogen. Außerdem
werden die Kinder abgezogen, die das Jahr über nicht brav waren
und deshalb keine Geschenke bekommen. Es bleiben mithin weltweit
378 Millionen Kinder, die beschenkt werden müssen.
Vorausgesetzt, in jeder Familie leben im Schnitt 3,5 Kinder, muß
der Nikolaus 108 Millionen Haushalte besuchen - in einer Nacht.
„Unmöglich zu schaffen, das scheitert doch schon an den Gesetzen
Einsteins und der Physik“, sagt Thomas Neff (32),
Raumfahrttechniker an der Technischen Universität München. Und
legt NEUE REVUE die folgende Rechnung vor:
Damit der Nikolaus sein Pensum schafft, fängt er schon am 5.
Dezember um 17 Uhr mit der Arbeit an, wenn die ersten Kinder
schlafen gehen. Die Reise führt durch die Zeitzonen von Ost nach
West. Dadurch gibt es einen 31-Stunden-Tag. Will er alle 108
Millionen Familien schaffen, muß er 967,7 Besuche pro Sekunde
schaffen. Anders gesagt: Nikolaus hat jeweils eine tausendstel
Sekunde Zeit pro Familie.
Nicht viel, wenn man bedenkt, was der Rauschebart alles tun muß:
aus dem Schlitten springen, Pakete schnappen (für jedes Kind das
richtige!), in die bereitgestellten Stiefel packen. Und zwar
geräuschlos, es soll ja nicht entdeckt werden. Und gleich weiter
zum nächsten Haus.
Angenommen, die 108 Millionen Familien würden im Durchschnitt
jeweils 1,3 Kilometer voneinander entfernt wohnen. Dann mußte der
Nikolaus 140,4 Millionen Kilometer zurücklegen, um sein Pensum zu
erfüllen. Dafür müßte er mit 4,5 Millionen km/h unterwegs sein -
die Aufenthalte gar nicht mitgerechnet. Das entspricht 1258 km pro
Sekunde - oder der 3812-fachen Schallgeschwindigkeit.
Wenn es für jedes Kind Apfel, Nuß und Mandelkern bzw. ein Geschenk
mit einem Kilo Gewicht gibt, müssen 378000 Tonnen transportiert
werden. Nikolaus müßte das mit Hilfe von Knecht Ruprecht irgendwie
schleppen.
Und was würde passieren, wenn er, wie der Weihnachtsmann,
wenigstens einen Schlitten hätte? Ein normales Rentier kann nicht
mehr als 175 Kilo ziehen. Selbst wenn die fliegenden Rentiere das
Zehnfache schaffen, reichen nicht acht, nicht neun Rentiere, um
den Schlitten zu ziehen - es müßten 216000 sein.
Das Gesamtgewicht des Schlittens inklusive der Rentiere beim Start
von Nikolaus’ Geschenke-Tour läge bei 442800 Tonnen - das ist das
6,7-fache des Ozeanriesen „Titanic“.
442800 Tonnen, die mit einer Geschwindigkeit von 1258 Kilometer
pro Sekunde durch die Luft jagen, erzeugen einen Luftwiderstand.
Der ist 494000 mal größer als der von einem Space-Shuttle beim
Eintritt in die Erdatmosphäre. Das vorderste Paar Rentiere wäre
pro Sekunde völlig ungeschützt umgerechnet 3,66 Milliarden
Gigajoule Energie ausgesetzt. Das entspricht einer Leistung von
3,66 Milliarden Kernkraftwerken. Der komplette Schlitten würde
praktisch sofort in Flammen aufgehen - mit der Sprengkraft von
jeweils 1000 Megatonnen TNT. Eine davon schon würde auf Erden den
nuklearen Winter erzeugen. 23400 von ihnen pulverisieren den
Planeten.
Dies führt zu dem Schluß: Selbst wenn es Nikolaus einmal gegeben
haben sollte, dann nur 0,0000127 Millisekunden. Dann wäre er
mitsamt der Erde in einem ohrenbetäubenden Knall verdampft.
Angenommen, der Nikolaus hätte noch schnell in sein
Funkgerät „Hilfe!“ gerufen: Die Funkwellen wären höchstens 3,80
Meter weit gekommen, und schon hätten er und sein Schlitten sich
in Luft aufgelöst.
Diese schönen Geschenke - die Kinderaugen werden wieder glänzen.
Denn Einstein und die Gesetze der Physik sind der Kopf. Doch
Nikolaus (und natürlich auch der Weihnachtsmann) kommen von
Herzen...

Mathias Nareyek in NEUE REVUE Nr. 49/99


Aus der Kategorie Diverse Sprüche

Wenn du in den Himmel schaust, und dir dort ein
Sternchen klaust, gib dem Sternchen einen Kuß, denn
das Sternchen, das bin ich.


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Lydia kommt spät in der Nacht nach Hause. Ihr Mann, Roger, findet das
gar nicht gut und fragt: "Schatzi, wo warst Du denn ?"
"Beim Pointtreffen."
"Alleine?"
"Mit Manfred."
Roger, etwas unsicher: "Warst Du denn auch schön artig?"
"Manfred hat sogar gemeint, daß ich großartig war..."