Aus der Kategorie Lustige Texte und witzige Geschichten (12/203)

Hier findest du lustige Texte, witzige Geschichten und Kurzgeschichten.

1
Note: 1,40 Bewertungen: 53 Lustige Texte und witzige Geschichten

1. Nehmen Sie die Katze in die Beuge Ihres linken Armes, so, als
ob Sie ein Baby halten. Legen Sie den rechten Daumen und
Mittelfinger an beiden Seiten des Mäulchens an und üben Sie
sanften Druck aus, bis die Katze es öffnet. Schieben Sie die Pille
hinein und lassen Sie die Katze das Mäulchen schließen.

2. Sammeln Sie die Pille vom Boden auf und holen Sie die Katze
hinterm Sofa vor. Nehmen Sie sie wieder auf den Arm und
wiederholen Sie den Vorgang.

3. Holen Sie die Katze aus dem Schlafzimmer und schmeißen Sie die
angesabberte Pille weg.

4. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Verpackung, die Katze erneut
auf den Arm und halten Sie die Tatzen mit der linken Hand fest.
Zwingen Sie den Kiefer auf und schieben Sie die Pille in den
hinteren Bereich des Mäulchens. Schließen Sie es und zählen Sie
bis 10.

5. Angeln Sie die Pille aus dem Goldfischglas und die Katze von
der Garderobe. Rufen Sie Ihren Lebenspartner aus dem Garten.

6. Knien Sie sich auf den Boden und klemmen Sie die Katze zwischen
die Knie. Halten Sie die Vorderpfoten fest. Ignorieren Sie das
Knurren der Katze. Bitten Sie Ihren Lebenspartner, den Kopf der
Katze festzuhalten und ihr ein Holzlineal in den Hals zu schieben.
Lassen Sie die Pille das Lineal runterkullern und reiben Sie
anschließend den Katzenhals.

7. Pflücken Sie die Katze aus dem Vorhang. Nehmen Sie eine neue
Pille aus der Packung. Notieren Sie sich, ein neues Lineal zu
kaufen und den Vorhang zu flicken.

8. Wickeln Sie die Katze in ein großes Handtuch. Drapieren Sie die
Pille in das Endstück eines Strohhalmes. Bitten Sie Ihren
Lebenspartner, die Katze in den Schwitzkasten zu nehmen, so dass
lediglich der Kopf durch die Ellenbogenbeuge guckt. Hebeln Sie das
Katzenmäulchen mit Hilfe eines Kugelschreibers auf und pusten Sie
die Pille in ihren Hals.

9. Überprüfen Sie die Packungsbeilage um sicher zu gehen, dass die
Pille für Menschen harmlos ist. Trinken Sie ein Glas Wasser, um
den Geschmack loszuwerden. Verbinden Sie den Arm Ihres
Lebenspartners und entfernen Sie das Blut aus dem Teppich mit
kaltem Wasser und Seife.

10. Holen Sie die Katze aus dem Gartenhäuschen des Nachbarn.
Nehmen Sie eine neue Pille. Stecken Sie die Katze in einen Schrank
und schließen Sie die Tür in Höhe des Nackens, so dass der Kopf
herausschaut. Hebeln Sie das Mäulchen mit einem Dessert-Löffel
auf. Flitschen Sie die Pille mit einem Gummiband in den Rachen.

11. Holen Sie einen Schraubenzieher aus der Garage und hängen Sie
die Tür zurück in die Angeln. Legen Sie kalte Kompressen auf Ihr
Gesicht und überprüfen Sie das Datum Ihrer letzten Tetanusimpfung.
Werfen Sie Ihr blutgesprenkeltes T-Shirt weg und holen Sie ein
neues aus dem Schlafzimmer.

12. Lassen Sie die Feuerwehr die Katze aus dem Baum auf der
gegenüberliegenden Straße holen. Entschuldigen Sie sich beim
Nachbar, der in den Zaun gefahren ist, um der Katze auszuweichen.
Nehmen Sie die letzte Pille aus der Packung.

13. Binden Sie die Vorder- und Hinterpfoten der Katze mit
Wäscheleine zusammen. Knüpfen Sie sie an die Beine des Esstisches.
Ziehen Sie sich Gartenhandschuhe über, öffnen Sie das Mäulchen mit
Hilfe eines Brecheisens. Stopfen Sie die Pille hinein, gefolgt von
einem großen Stück Filetsteak. Halten Sie den Kopf der Katze
senkrecht und schütten sie Wasser hinterher um die Pille herunter
zu spülen.

14. Lassen Sie sich von Ihrem Lebenspartner ins Krankenhaus
fahren. Sitzen Sie still, während der Arzt Finger und Arm näht und
Ihnen die Pille aus dem rechten Auge entfernt. Halten Sie auf dem
Rückweg am Möbelhaus und bestellen Sie einen neuen Tisch.

15. Verschenken Sie die Katze und besorgen Sie sich einen Hund...


Bewerte diesen Text


Weitere Texte aus der Kategorie Lustige Texte und witzige Geschichten

Mehr Lustiges gefällig?

Aus der Kategorie Lustige Texte und witzige Geschichten

Ich packe so gegen 11 Uhr an einem freien Mittwoch mein Handtuch,
ein Buch, eine Flasche ALDI-Mineralwasser und eine Flasche
Sonnencreme ein und setze mich ins Auto. Natürlich müsste ich
nicht mit dem Auto fahren. Ich könnte ja auch mit dem Rad fahren.
Aber Rad fahren ist genauso zum Kotzen wie Staßenbahn fahren und
zu Fuß geht nun wirklich nicht! Also, ich fahre zum Schwimmbad.

Je näher ich dem Schwimmbad komme, um so größer wird die Zahl der
Radfahrer, die mit sonnigem Gemüt kreuz und quer nebeneinander und
sowieso überall auf der Straße herumschlingern, die Sonnenbrille
auf der Nase und tonnenweise Krempel im Körbchen, wie zum Beispiel
Luftmatratzen, Kühlboxen, Sonnenschirme oder ihren Nachwuchs. Man
könnte glauben, manche wären aus ihren Häusern vertrieben auf dem
Weg in die Fremde, aber nein, sie wollen tatsächlich nur einen Tag
ins Schwimmbad.

In tiefem Vertrauen auf den lieben Gott und meine Geduld rauschen
sie also unkoordiniert vor meinem Auto herum, aber ich lasse mich
nicht entmutigen und suche einen Parkplatz. Schatten wäre toll. Am
besten nicht zu weit weg. Ich suche ungefähr eine halbe Stunde und
stelle mich dann siebeneinhalb Kilometer vom Eingang entfernt
gegen die Fahrtrichtung im absoluten Halteverbot auf einen
sonnendurchfluteten Radweg, den die oben erwähnten Bekloppten
komischerweise eisern ignorieren.

Vor der Kasse steht eine riesige Menschenmenge. Darunter auch fünf
ältere Herren im Team Telekom-Outfits, die lauthals verkünden dass
sie nach 20 Kilometern Rad fahren jetzt noch 25 Bahnen schwimmen
werden. Interessante Triathlon-Variante: mit dem Fahrrad ins
Schwimmbad, mit dem Krankenwagen wieder zurück. Drei Teenies
zwängen sich durch die Reihe nach vorn. Auf meinen freundlichen
Hinweis, sie sollten sich doch bitte hinten anstellen, antwortet
einer mit einem ebenso freundlichen: "Halt doch die Fresse,
Schwuchtel!". Aber ich freu mich einfach nur weiter auf das kühle
Nass und passe nebenbei auf, dass mir im Gedränge keiner den
Geldbeutel klaut.

An der Kasse mache ich meinen Anspruch auf Ermäßigung geltend. Die
freundliche Dame bittet mich herein, lässt sich Studentenausweis,
Personalausweis, Führerschein, EC-Karte, Organspender-Karte,
Impfpass und Geburtsurkunde vorlegen und unterzieht mich einem
Lügendetektor-Test. Nachdem das BKA meine Fingerabdrücke überprüft
hat gewährt man mir tatsächlich ermäßigten Einlass in den Badespaß-
Park!

Ich suche mir ein nettes Plätzchen auf der Wiese, lege mein
original rotes Schwuchteltuch auf ein Ameisenloch und eine alte
Portion Pommes und freu mich auf den schönen Tag. Die Vöglein
singen, die Kinder schreien und die Kids nebenan erfreuen das
ganze Schwimmbad mit dem lieblichen Geschrei von Rammstein,
welches aus ihrem Ghettoblaster dröhnt. Dann erfreue ich die
Bienen und Wespen indem ich mich von Kopf bis Fuß mit einer
pampigen stinkigen Sonnencreme einschmiere. Sofort summen sie
lustig um mich herum.

Ach, das Leben ist schön! Nachdem ich mich eine halbe Stunde in
der Sonne geräkelt habe, bekomme ich langsam Durst und greife zu
meinem Wasser. Als ich gerade trinken möchte donnert mir ein
Fußball lustig hinten auf die Birne, was dazu führt, dass ich mir
am Flaschenhals ein noch lustigeres kleines Stück vom Schneidezahn
abschlage. Ich drehe mich um und da steht, so ein Zufall! Das
sympathische kleine Arschkind vom Eingang! Entschuldigend sagt der
kleine zu mir: "Geb mein Ball her, du Missgeburt!" Da kann ich
natürlich nicht nein sagen und werf ihm den Ball zu.

Im Schwimmbad ist es echt toll! Doch ein Schluck Wasser konnte
mich nicht wirklich erfrischen. Zeit für einen Sprung ins kühle
Nass! Nachdem ich einen netten Mann neben mir darum gebeten habe,
doch ein Auge auf meine Sachen zu haben, während ich schwimme,
schlendere ich zum Becken.

Hier ist es toll! Viele kleine Kinder rennen herum. Eins rennt mir
mit dem Kopf in die Eier und fängt an zu heulen. Die Mutter
schreit mich ein wenig an, was mir einfiele, so einfach am Becken
vorbeizugehen wenn ihr Kind da herumtobt. Ja, das tut mir
natürlich Leid, hätt ich auch wirklich besser aufpassen müssen.
Endlich bin ich im Wasser. Das ist echt schön! Das Sonnenöl von
tausenden Leuten schillert auf der Wasseroberfläche, durch die
Chlor-verätzten Augen scheint die Welt in einen lieblichen
Schleier gehüllt. Ich tauche unter und genieße gerade den Wechsel
zwischen kaltem Wasser und warmem Pipi als mir ein nettes kleines
Kind vom 3-Meter-Brett auf den Rücken springt. Als ich japsend
auftauche, um mich zu entschuldigen, sehe ich, dass es ja genau
das gleiche Kind wie eben war! Hach wie nett! Hoffentlich hat es
sich nicht weh getan! Es hört auch tatsächlich gleich auf zu
weinen, nachdem ich ihm meine Uhr geschenkt habe. So ein liebes
Kind! Raus aus dem Wasser, zurück zum Platz.

Als ich dort ankomme, ist der nette Nachbar, der ein wenig auf
meine Sachen aufgepasst hat, nicht mehr da. Mein Geldbeutel auch
nicht. Dafür aber sein Hund, der gerade mein Schnitzelbrötchen
frisst um danach in meinen Turnschuh zu scheißen. Netter Hund!
Eigentlich bin ich sehr ausgeglichen, aber jetzt ist es doch
langsam genug. Ich packe meine Sachen zusammen und den blöden Hund
in die Kühlbox seines freundlichen Herrchens. Selbige lasse ich
feierlich im Wellenbecken zu Wasser und schaue mir belustigt den
wilden Ritt an, während ich ein paar Takte "Surfin USA" pfeife.
Mit dem Handy des Herrchens rufe ich eine 0190-Nummer an und werfe
es dann aufs Dach der Umkleidekabinen. Jetzt hab ich micht schon
beinahe beruhigt. Ich schlendere zu meinem Fußball-Freund, nehme
ihm den Ball ab und schieße ihn mit einem beeindruckenden
Vollspann aus einem Meter Entfernung direkt in sein nettes
Gesicht. Nachdem er blutüberströmt nach hinten umgefallen ist,
nehme ich die Gelegenheit wahr, in seinem Rucksack noch ein
kleines Feuerchen zu legen und mache mich auf den Weg zum Ausgang.

Als ich am Beckenrand vorbeikomme sehe ich meinen Kumpel vom 3-
Meter-Brett. Da der Bademeister gerade dabei ist, einen Telekom-
Opa aus dem Becken zu fischen nutze ich den Moment, schnapp mir
die Badehose des netten kleinen Schweinepriesters und hänge sie
nicht weit entfernt an einen hohen Ast. Als ich am Ausgang ankomme
schau ich mich ein letztes Mal um: Der Fußball-Penner hüpft
plärrend um seinen brennenden Rucksack herum (das Feuer hat
inzwischen auf benachbarte Bastmatten übergegriffen), die kleine
Nervensäge hüpft nackt unter dem Badehosen-Baum herum (Umzingelt
von kreischenden Mädchen) und der nette Nachbar sucht seinen Hund.
Die fest verschlossene Kühlbox zieht immernoch ihre Bahnen im
Wellenbecken und das Handy funkelt mir lustig vom Umkleidendach
zu. Die Rechnung muss inzwischen bei etwa 98 Euro liegen.

Als ich zum Auto zurückkomme hängt ein Strafzettel drann. Ich nehm
ihn ab, lese ihn aufmerksam durch und esse ihn auf. Dann steig ich
in mein brütend heißes Auto und denke: Gar nicht schlecht, so ein
Tag im Freibad.


Aus der Kategorie Bei Gericht

"Angeklagter, warum haben sie den Kläger auf offener Straße verprügelt?"
"Euer Ehren, mir war es bei meinen finanziellen Verhältnissen nicht möglich, dafür den Sportpalast zu mieten!"


Aus der Kategorie Einzelgänger

Hotline:
Guten Tag, hier ist die Juwel - Hotline.
Was kann ich für sie tun?

Herr Daumeier:
Guten Tag, mein Name ist Daumeier. Ich habe ein
Problem mit meinem Computer.

Hotline:
Welches denn, Herr Daumeier?

Herr Daumeier:
Auf meiner Tastatur fehlt eine Taste.

Hotline:
Welche denn, Herr Daumeier?

Herr Daumeier:
Die Enikei-Taste.

Hotline:
Wofür brauen Sie denn diese Taste?

Herr Daumeier:
Das Programm verlangt diese Taste.

Hotline:
Was ist das denn für ein Programm?

Herr Daumeier:
Das weiss ich nicht, aber es will dass ich die
Enikei-Taste drücke. Ich habe ja schon die Strg-,
die Alt- und die Grossmachtaste ausprobiert, aber
es tut sich nichts.

Hotline:
Herr Daumeier, was steht denn gerade auf Ihrem
Monitor?

Herr Daumeier:
Eine Blumenvase.

Hotline:
Nein. Herr Daumeier, lesen Sie mal vor, was auf
Ihrem Monitor steht!

Herr Daumeier:
I be em.

Hotline:

Nein. Herr Daumeier, was auf Ihrem Schirm steht
möchte ich wissen.

Herr Daumeier:

Moment, der steht in meiner Garderobe.

Hotline:
Halt! Herr Daumeier, ........ Herr Daumeier?

Herr Daumeier:
So, jetzt habe ich Ihn aufgespannt. Da steht aber nichts drauf.

Hotline:
Herr Daumeier, schauen Sie mal auf Ihren Bildschirm und
lesen Sie mal genau vor, was de geschrieben steht.

Herr Daumeier:
Ach so, Sie meinten, ... oh, Entschuldigung! Da steht:
"Plies press Enikei to kontinu".

Hotline:
Aha, das heisst: "Please press any key to continue."
Der computer meldet sich also in Englisch.

Herr Daumeier:
Nein, wenn er was sagt, dann piepst er nur.

Hotline:
Drücken Sie mal auf die Enter-Taste.

Herr Daumeier:
Jetzt geht's. DAs ist also die Enikei-Taste. Das können
Sie aber auch gleich draufschreiben. Gut wie kann ich
denn jetzt dieses Programm beenden, damit ich
wieder arbeiten kann?

Hotline:
Sie müssen erst mal rausgehen.

Herr Daumeier:
Gut. Moment bitte.

Hotline:
Nein. Herr Daumeier, bleiben Sie doch am Telefon.
Ich meinte ............ Herr Daumeier??? ........ Hallo!!! ...... Hallo???

Herr Daumeier:
Ja, da bin ich wieder. Ich habe Sie im Flur kaum hören können.

Hotline:
Sie sollten auch nicht in den Flur gehen. Ich wollte nur,
dass Sie das Fenster schliessen.

Herr Daumeier:
Warum sagen Sie das nicht gleich? Warten Sie...

Hotline:
Herr Daumeier?

Herr Daumeier:
Ja, ich bin wieder dran. Soll ich die Tür auch zumachen?

Hotline:
Nein. Herr Daumeier. Nein. Wirklichch nicht!!! Eigentlich
sollten Sie nur das Programmfenster schliessen, aber
ich glaube es ist das Beste, wenn Sie gleich den
Stecker aus der Dose ziehen!!!!

Herr Daumeier:
Wenn Sie meinen...

Hotline:
H a l t !!! Das war doch nur ein Scherz, Herr Daum......

Herr Daumeier:
Alles klar. Ich habe ihn herausgezogen. Hallo? Hallo?
Sind Sie noch dran? Komisch, jetzt ist die Leitung tot.
Also, die in der Hotline haben aber auch überhaupt
keine Ahnung.