Ein Kind ist uns geboren, lebendig und geliebt,
die Welt ist nicht verloren, solang es Kinder gibt.
Ein Kind ist uns geboren, lebendig und geliebt,
die Welt ist nicht verloren, solang es Kinder gibt.
Franz liegt auf seinem Sterbebett. Seine Ehefrau hält die
Nachtwache bei ihm. Sie läßt seine zitternde, zerbrechliche
Hand nicht los und Tränen rinnen an ihrem Gesicht entlang.
Sie betet und durch ihr Beten weckt sie ihn aus seinem
leichten Schlaf auf. Ausgemergelt sieht er zu ihr auf und
seine weißen Lippen bewegen sich schwach.
"Liebste Helga", flüstert er leise.
"Sei ruhig, mein Liebling", antwortet sie. "Ruhe dich aus.
Pssst, sprich nicht." Doch er gab keine Ruhe.
"Helga", sagt er in einer müden Stimme.
"Ich... Ich muß dir etwas gestehen." Schweiß rinnt ihm über
die Stirn, seine Hand verkrampft sich.
"Du mußt mir nichts gestehen", antwortet die weinende Helga.
"Es ist alles in Ordnung, schlaf. Schlaf."
"Nein, Helga. Nein. Ich muß in Frieden sterben. Ich..."
er holt pfeifend Luft. "Ich habe mit deiner Schwester, deiner
bester Freundin, ihrer besten Freundin und deiner Mutter
geschlafen!"
"Ich weiß," antwortet Helga ihm beruhigend. "Darum habe ich
dich ja auch vergiftet, mein Schatz"
Der Lehrling trifft im Fahrstuhl seinen Chef.
Der sagt tadelnd: "Schon wieder zu spät!"
Darauf vertraulich der Lehrling: "Ich auch!"
Bauer Hermann hat sich endlich dazu überreden lassen, auf seinen Hof eine
Feuerversicherung abzuschliessen.
Ehe er das Dokument unterschreibt, fragt er noch einmal: "Also Herr Vertreter, wenn jetzt
mein Hof abbrennt, bekomme ich eine halbe Million Euro, stimmts?"
"Natürlich", versichert der Vertreter. "Vorausgesetzt, dass Sie den Hof nicht selbst
angezündet haben."
"Aha!". Hermann knallt den Kugelschreiber in eine Ecke, "da haben wir schon den
Schwindel!"