"...alles kann einem Menschen genommen werden, außer einer Sache: der letzten menschliche Freiheit seine Einstellung in jeder vorgegebenen Situation zu wählen seinen eigenen Weg zu wählen." - Dr. Viktor E. Frankl
"...alles kann einem Menschen genommen werden, außer einer Sache: der letzten menschliche Freiheit seine Einstellung in jeder vorgegebenen Situation zu wählen seinen eigenen Weg zu wählen." - Dr. Viktor E. Frankl
"Junger Mann, Sie haben meiner Tochter die Unschuld
geraubt - was haben Sie dazu zu sagen?"
"Ich werde es ganz bestimmt nicht wieder tun!"
Ein Neuzugang in der Irrenanstalt, beide Hände verbunden,
wird gefragt:
"Wie kam es denn eigentlich dazu, dass Sie wahnsinnig
geworden sind?
Erzählen Sie doch mal von Anfang an."
"Ich lag gerade bei meiner Freundin im Bett, da kam ihr Mann
unverhofft nach Hause. Ich bin splitternackt raus auf den Balkon
und habe mich an die Regenrinne gehängt."
"Nun, das ist vielleicht ein Grund, sich zu schämen, aber wahnsinnig
wird man sicher nicht davon"
"Nein, hören Sie weiter. Nachdem ich da so fünf Minuten hänge,
entdeckt der Mann auch schon meine Finger. Er holt einen Hammer
und fängt an, wie wild auf meinen Fingernägeln rumzuschlagen."
"Oh, jetzt wird mir einiges klar, in dem Moment müssen Sie wahnsinnig
geworden sein"
"Nein, hören Sie weiter. Nachdem er meine Nägel grün und blau
geschlagen hatte, ging er weg und kam mit einer Kneifzange wieder,
mit der er anfing, einen Fingernagel nach dem andern rauszureißen."
"Ah, verstehe, dabei wäre ich auch an den Rand des Wahnsinns
getreten"
"Nein, nein, hören Sie doch erstmal weiter. Nachdem er die Fingernägel
ausgerissen hatte, verschwand er kurz, um einen Moment später mit
einer Drahtbürste wiederzukehren, mit der er dann auf meinen bloßen
Fingerkuppen rumgeschrubbt hat"
"Und da sind Sie wahnsinnig geworden, ja?"
"Nein, da ..."
"Ja wann denn dann, zum Kuckuck?"
"Als ich gemerkt habe, dass ich bloß einen Meter überm Boden hing."
Die Indianer befragen ihren Medizinmann: "Wie wird der Winter?"
Der Medizinmann zieht sein Bärenfell über, wirft Knochen in die Luft und murmelt: "Es wird strengster Winter
seit Menschenkindergedenken."
Also sammeln die Indianer Holz und noch mehr Holz. Aber es kommt nur ein milder Oktober.
Wieder kommen die Indianer zu ihrem Medizinmann und fragen ihn, wie der Winter wird. Neuerlich wirft der
Medizinmann Knochen in die Luft und hüllt sich in sein Bärenfell. Dann bestätigt er: "Es wird strengster
Winter, Manitu sagt."
Die Indianer sammeln also weiter Holz, doch auch der November ist mild wie nie zuvor.
Nun befragen die Indianer ein drittes Mal den Medizinmann. Dieser reitet vorsichtshalber zum nächsten
Telefon und ruft die Wetterwarte an.
"Wie der Winter wird, wollen's wissen? Es wird der mildester Winter seit Jahrzehnten - aber ganz sicher sind
wir uns doch nicht, denn die Indianer sammeln Holz wie verrückt."
Oder (Variante):
Ein weißer Siedler bereitet sich im kanadischen Urwald auf den Winter vor. Er ist gerade am Holz hacken,
als ein Indianer vorbeikommt. "Hey, roter Bruder", ruft er, "wie wird der Winter?"
"Kalt" sagt der Indianer und geht weiter.
Der Siedler, der großes Vertrauen in die Wettererfahrung der Indianer setzt, hackt noch mehr Holz. Am
Abend kommt der Indianer wieder vorbei.
"Hey, roter Bruder", fragt der Siedler noch einmal, "wird der Winter wirklich so kalt?"
"Sehr, sehr kalt!" sagt der Indianer und geht weiter.
Der Siedler befürchtet das Schlimmste und hackt wie ein Verrückter.
Am Morgen kommt der Indianer vorbei und sagt: "Das wird der kälteste Winter seit Menschengedenken."
"Woher weißt du das?" keucht der völlig erschöpfte Siedler.
"Alte Indianerweißheit. Wenn weißer Mann hacken so viel Holz, Winter viel, viel kalt!"
Afrika
Ein Tourist weiß nicht, wie er sein Kamel dazu bewegen soll, für einen Siebentageritt Wasser zu saufen.
Also befragt er einen erfahrenen Beduinen. Dieser gibt ihm folgenden Rat:
"Laß Dein Kamel ganz normal saufen, das reicht für etwa fünf Tage. Dann nimm zwei Ziegelsteine und
schlag damit dem Kamel bei den letzten Schlucken kräftig auf die Eier. Das Kamel macht dann ‘iechhht!',
und schon hat es für sieben Tage getrunken."o*
Ein Tourist hat Probleme mit seinem Kamel; es will nicht laufen. Also befragt er einen erfahrenen Beduinen.
Dieser weist ihn an: "Schieben Sie das Kamel rückwärts in mein Zelt."
Dann nimmt der Beduine zwei Ziegel und schlägt dem Kamel damit auf die Eier, worauf es wie von der
Tarantel gebissen in die Wüste hinausjagt.
"Alles schön und gut", meint der Tourist bewundernd, "aber wie komm' ich nun zu meinem Kamel?"
"Bitte drehen Sie sich um und kommen Sie gebückt zu mir ins Zelt."