Dieser Moment wenn man früher so getan hat als würde man Salzstangen rauchen.
Dieser Moment wenn man früher so getan hat als würde man Salzstangen rauchen.
1:179 ist die Chance...
in der Bücherei ein gesuchtes Buch von vier Stunden zu finden!
1:11 ist die Chance...
von einem wildfremden Hund, den du streichelst, NICHT gebissen zu
werden!
1:13.000 ist die Chance...
dass du bei einem "Einarmigen Banditen" mit mehr Geld nach Hause
gehst, als du mithattest!
1:200 ist die Chance...
dass dich dein kleines Brüderlein nicht bei den Eltern verpetzt,
wenn du während ihrer Abwesenheit ein Mädchen (lechz) im Zimmer
hattest!
1:11 ist die Chance...
dass du am Samstagabend von den Bullen besoffen am Steuer erwischt
wirst, wenn du nur deine Karre in die Garage fährst!
1:93 ist die Chance...
die übernächste Autobahn-Tankstelle zu erreichen, nachdem du bei
der nächsten dachtest, das reicht noch dicke!
1:74 ist die Chance...
in deinem Wäscheschrank zu einem einzelnen Socken jemals das
passende Gegenstück zu finden!
25:1 ist die Chance...
dass du als Mädchen bei einer Wiederholung an der Tafel eine
bessere Note kriegst, wenn du einen Minirock anhast!
17:1 ist die Chance...
dass du im Notfall eine Telefonzelle findest, die auch wirklich
funktioniert!
1:103 ist die Chance...
dass dein Auto beim Amsterdam-Besuch nicht wenigstens einmal
aufgebrochen wird!
1:500.000 ist die Chance...
dass schon dein erster Versuch, das Rauchen aufzugeben,
erfolgreich ist!
3:1 ist die Chance...
dass sich auf den letzten freien Platz im Kino ausgerechnet der
einzige Mensch mit einer Größe von 2,11 m vor dich setzt!
1:12 ist die Chance...
für eine Rentner-Oma, den Zebrastreifen einer Fußgängerampel
sicher zu überqueren, bevor sie wieder Rot anzeigt!
1:65.000 ist die Chance...
dass du die Betriebsanleitung eines Gerätes, das im Ausland
hergestellt wurde, auch nur annähernd kapierst!
1:86 ist die Chance...
dich an deinem einzigen freien Tag auszuschlafen, ohne dass dich
der Postbote, Müllabfuhr oder Düsenjäger aufwecken!
1:92 ist die Chance...
den Kassenbon vom Kühlschrank zu finden, der einen Tag vor Ablauf
der Garantiezeit in die Binsen geht!
1:55 ist die Chance...
dass in einem "Rambo" - Film 5 Minuten vergehen, ohne dass einer
abgeknallt oder zerstückelt wird!
1:150 ist die Chance...
als Tramper an der Autobahn in weniger als 3 Stunden mitgenommen
zu werden!
1:1.500 ist die Chance...
im gleichen Fall - wenn es regnet!
1:64 ist die Chance...
dass wenigstens die Hälfte der Fotos vom Traumurlaub etwas
geworden sind!
1:6 ist die Chance...
dass dein Kanarienvogel in den Suppentopf scheißt, wenn er darüber
hinwegfliegt!
1:27 ist die Chance...
dass dein erster Wodka-Ex-"Genuß" nicht mit einer fürchterlichen
Kotz-Orgie endet!
1:75 ist die Chance...
dass ein Killer geschnappt wird, nachdem sein Fahndungsfoto in "XY
UNGELÖST" zu sehen ist!
1:19 ist die Chance...
dass du nach abgeschlossenem Studium nicht Müllschlucker,
Sargträger oder Bettler werden musst!
Und erneut wartet ein neues Jahr auf uns.
Ein Jahr voller Wochen und Tage, die es zu füllen gilt.
Ein Jahr voller Wünsche und Hoffnungen, die sich in uns regen.
Ein Jahr voller Enttäuschungen und Rückschläge, die wir wohl hinnehmen werden müssen.
Doch freuen wir uns darauf wir freuen uns auf kommende Stunden und Minuten,
die wir ganz mit unserem Leben füllen können.
Ein wunderbares und fröhliches neues Jahr!
Die eigentliche Herkunft der Weihnachtsmänner ist unklar, sie
liegt quasi im Dunkeln. Schon das periodisch massive Auftreten
bereits im Herbst, sowie das schlagartige Verschwinden nach der
Wintersonnenwende bedarf noch intensiver Untersuchungen. Die
vorliegende Studie befasst sich mit notfallmässigen
Gesichtspunkten, wobei im Wesentlichen die traumatologischen
Aspekte im Vordergrund stehen sollen.
ANATOMISCHE VORBEMERKUNGEN
Die interessante Spezies "Schokoladenweihnachtsmann" ist
makroskopisch recht gut untersucht worden. Umgeben ist der Patient
von einer festen Haut, welche die verschiedensten Farbnuancen
aufweisen kann. Die Farbgebung als solches lässt menschenähnliches
Gesicht und Gestalt vermuten. Hinweise auf einen
funktionstüchtigen Bewegungsapparat finden sich nicht. Die
Extremitäten sind wie bei einer Syndaktylie verschmolzen. Die
äussere Haut (Pellicula aluminica) dient dem Schutz des
Individuums vor dem Unbilden der menschlichen Spezies; verhindert
aber offensichtlich auch den Verlust körpereigener Substanzen bei
der Änderung des Aggregatzustandes der Körpersubstanz. Diese
Grundsubstanz liegt als Exoskelett nach innen dicht der Pellicula
an und umhüllt die grosse zentrale Vakuole, welche in ihrer Form
ein getreues Abbild des Weihnachtsmannes darstellt. Die Herkunft
dieser Grundsubstanz ist umstritten. Biochemisch scheinen aber
Zusammenhänge mit dem Abraum der Oetker'schen Schokoladenbergwerke
zu bestehen. Der Schokoladenweihnachtsmann kommt in den
verschiedensten Grössen und Formen vor. Dies hat er mit den
Gartenzwergen gemeinsam, denen er allerdings nur äusserlich
ähnlich ist. Es wurden Exemplare von 20 - 4000 g gesehen. Über
Wachstum, Nahrungsaufnahme sowie räumlichen Veränderungen rätselt
die Wissenschaft noch heute.
TRAUMATOLOGIE
Nach der bisherigen Auffassung gibt es nur zwei klinisch relevante
Traumatisierungsmechanismen: 1. Frakturen (Frakturen der
Grundsubstanz) 2. Thermische Traumen (Hitzetrauma) Die
Verletzungen der Pellicula scheint medizinisch bedeutungslos und
bedarf keiner besonderen Therapie.
FRAKTURTYPEN
1. Impressionstraumen des Kraniums
2. Impressionstraumen des Thorax
3. Impressionstraumen des Säckelchen (trotz seiner atypischen Lage
ist grundsätzlich an ein urologisches Konzil zu denken!)
4. Impressionstraumen im Fussbereich
5. Frakturen des Dents-axis (neurologisches Gutachten erstellen!)
6. Polytraumen (Patient muss unverzüglich in eine Polyklinik
überwiesen werden!)
UNFALLMECHANISMEN
Die Welt der Menschen ist für Schokoladenweihnachtsmänner an sich
als extrem feindlich zu betrachten. Eine Hyperthermisierung des
Corpus kann zu irreversiblen Schäden führen. So ist bereits das
Auflegen einer Kinderhand oder die Positionierung auf einem
Heizkörper für das Objekt sehr gefährlich. Intensive
Sonnenstrahlung oder Badewasser hinterlässt beeindruckende
Schäden. Frakturen treten schon bei Bagatelltraumen auf.
Polytraumen werden allerdings eher bei Stürzen aus grösseren Höhen
beobachtet.
DIAGNOSTIK
Die Pupille des Patient hat sich nach mehreren Testserien als
lichtstarr erwiesen. Es ist keinerlei Reaktion bei der Konvergenz
zu bemerken. Selbst ein Ausleuchten der Augenhöhlen mittels
Softlaser hat zu keinerlei neuer Erkenntnis beigetragen. Vor einer
Inspektion der Mundhöhle muss dringend gewarnt werden, da es neben
einer irreversiblen Schädigung der Pellicula zu
Gesichtschädelfrakturen (meist Typ LeFutch II.) sowie massiven
Kieferfrakturen kommen kann. Die Perkusion kann sehr
aufschlussreich sein. Bei intakter Aura ist ein hypersonorer
Klopfschall zu vernehmen. Bei Hitzetraumen wird der Klopfschall
meist klebrig, bei Polytrauma ist er nicht zu registrieren. Eine
Auskultation erscheint unsinnig und belanglos. Die
Temperaturmessung des Patienten erweist sich als äusserst
schwierig, da physiologische Körperöffnungen oder Hauttaschen
fehlen. Somit ist es ohne Verletzung des Probanden nicht möglich
Rezeptoren einzuführen. Es gibt Untersuchungen, welche belegen,
dass es sich bei dieser Spezies um Poikilotherme handeln könnte.
THERAPIE
Für die klinisch relevanten Traumen ist bislang seitens der
Physiotherapie keine Studie bekannt geworden. Recherche haben
keine Hinweise finden können, ob thermische Traumen mit
anschliessenden Gestaltsverlust erfolgreich zu therapieren sind.
Frakturen des Exoskelett sind heute noch therapieresistend. Eine
Heilung im Sinne der Kallusbildung konnte leider nicht
herbeigeführt werden. Eine primäre oder sekundäre Wundheilungen
findet nicht statt. Kleinere Fissuren können als Bagatelle
unbeachtet gelassen werden, da sie den Allgemeinzustand nicht
beeinträchtigen. Eine Applikation von Analgetika ist grundsätzlich
kontraindiziert!
ZUSAMMENFASSUNG
Grundsätzlich scheinen Traumen jeglicher Form therapieresistend
und ohne Aussicht auf Erfolg. Mit der Frage, ob der Verzehr der
durch grobe Gewalt lädierten Patienten der richtige Weg zur
Beseitigung des Corpus Delikti ist, wird sich in nächster Zeit die
Kriminologie beschäftigen. Es sind Hinweise eingegangen, dass nach
der Wintersonnenwende Schokoladenweihnachtsmänner zu
Schokoladenosterhasen transmutieren.