Wie-war-ich-Nachfrager
Wie-war-ich-Nachfrager
Ein Mann in einem Heissluftballon hat sich verirrt. Er geht tiefer und sichtet einen Mann am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft:
- "Entschuldigung, können Sie mir helfen?
Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen und ich weiss nicht, wo ich bin."
Der Mann am Boden antwortet:
- "Sie sind in einem Heissluftballon in ungefähr 10m Höhe über dem Boden. Sie befinden sich zwischen 40 und 41 Grad nördlicher Breite und zwischen 59 und 60 Grad westlicher Länge."
"Sie müssen Ingenieur sein", sagt der Ballonfahrer.
"Bin ich", antwortet dieser, "woher wussten Sie das?"
"Nun," sagt der Ballonfahrer, "alles was Sie mir sagten, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und ich weiss immer noch nicht, wo ich bin. Offen gesagt waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert."
Der Ingenieur antwortet:
"Sie müssen im Management tätig sein."
"Ja," antwortet der Ballonfahrer, "aber woher wussten Sie das?"
"Nun," sagt der Ingenieur, "Sie wissen weder wo Sie sind, noch wohin Sie fahren.
Sie sind aufgrund einer großen Menge heisser Luft in Ihre jetzige Position gekommen.
Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen.
Tatsache ist, dass Sie in exakt der gleichen Lage sind wie vor C1unserem Treffen, aber jetzt bin irgendwie ich schuld!"
Die Dirigenten Karajan, Furtwängler und Böhm sitzen auf
einer Wolke und langweilen sich.
"Tja, meine Herren, " meint Furtwängler, "es ist doch wohl
klar, daß ich der beste Dirigent bin!"
"Moment!" meint Böhm, "Moment! Gestern ist mir im Traum
unser göttlicher Alleroberster erschienen, der hat auf
mich gedeutet und laut gerufen: Du bist der beste Dirigent
aller Zeiten!"
Darauf Herbert v. Karajan: "Bitte was soll ich da gesagt haben?"
Erst die Erinnerung muss uns offenbaren / die Gnade, die das Schicksal uns verlieh. / Wir wissen stets nur dass wir glücklich waren, / doch dass wir glücklich sind, wissen wir nie. - Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)