Jörg Schröder:
"Sex will einen Körper, liebe einen Menschen."
Jörg Schröder:
"Sex will einen Körper, liebe einen Menschen."
Der Heckspoiler wird immer noch zur Großgruppe der Ungeziefer
gerechnet. Ähnlich dem Schimmelpilz befällt er sein Wirtstier
meist wenn dieses in einem schwachen Zustand ist. Das
Heckspoilermännchen befällt Autos mitten in der Nacht und saugt
sich am Heck des Wagens in Kofferraumhöhe fest. Wenn der
Autobesitzer am frühen Morgen in die Garage schaut und den
Schädlingsbefall bemerkt, ist es meist zu spät.
Viele Wagenbesitzer versuchen den Heckspoiler auf der Autobahn mit
großen Geschwindigkeiten abzuschütteln, doch ohne Erfolg. Das
Tierchen beginnt zu pfeifen und drückt das Auto besonders fest auf
die Straße. Im innerstädtischen Bereich beginnen neuerdings
staatliche Ordnungskräfte mit einer Anti-Heckspoiler-Kampagne: Sie
stellen Blitzgeräte am Straßenrand auf und versuchen mit starken
Lichtblitzen die Heckspoiler so zu erschrecken, dass sie vom
Wirtsauto ablassen. Der Autofahrer muss allerdings für jeden
einzelnen Blitz bezahlen.
Autodesigner haben vieles versucht um die Heckspoilerplage in den
Griff zu kriegen. Sie bauen Kraftfahrzeuge mit Frontspoilern, dem
natürlichen Feind des Heckspoilers, und rüsten die Motoren
großzügig mit Pferdestärken aus. Französische Forscher haben
entdeckt: Je hässlicher der Autofahrer, desto anfälliger sein
Wagenheck für das Schmarotzertierchen. Je länger sich ein
Heckspoiler am Wagen festsaugt, desto größer die Gefahr auch für
den Wagenlenker. Die Wurzeln des Tieres kriechen durch einzelne
Lüftungsschlitze und beginnen im Endstadium aus dem Hirn des
Fahrers Saft zu saugen. Man erkennt die Befallenen daran, dass sie
sich von heute auf morgen Goldkettchen um den Hals schlingen,
große Stereoanlagen ins Auto installieren und das Auto tieferlegen
um dem Heckspoiler das abspringen zu erleichtern. Im letzten
Krankheitsstadium klebt der Autofahrer Buchstaben wie "KENWOOD"
und "FANATIC" an die Heckscheibe. Uns Biologen zeigt das dann:
Dies ist ein hoffnungslos Befallener.
Zwei Polizisten gehen mit einem Schäferhund in ein
Wirtshaus. Den Hund binden sie draussen an.
Nach einer halben Stunden kommt ein Hundezüchterverein.
Viele davon besitzen ebenfalls einen Schäferhund und
binden ihn draussen an. Als die Polizisten aufbrechen wollen,
können sie ihren Hund nicht finden. Da meint der eine, dass es
kein Problem sei. Er geht zu jedem Schäferhund, hebt den
Schwanz und sieht darunter. Da meint der andere:
"Spinnst du? Wie willst du so unseren Hund finden?"
Meint der andere ganz trocken:
"Ganz einfach, als wir gekommen sind haben alle Leute gesagt,
DA IST WIEDER DER HUND MIT DEN ZWEI ARSCHLÖCHERN!"
Fritzchen und Opa gehen in der Stadt spazieren.
Mitten in der Fußgängerzone ruft Fritzchen:
"Ich muss mal!"
"Nicht so laut!" sagt der Opa beschwichtigend, "das
müssen ja nicht alle Leute wissen! Sag lieber, ich
möchte singen, dann weiß ich schon, was du meinst."
In der Nacht weckt Fritzchen Opa und sagt:
"Ich muss singen."
"Aber doch nicht jetzt, mitten in der Nacht!" weist ihn der
Opa zurecht.
"Doch, doch, ich muss ganz dringend singen!" jammert
Fritzchen.
"Na gut, dann sing' mir etwas ins Ohr!"