...dass Schlankheitsfanatiker gute Leibwächter sind?
...dass Schlankheitsfanatiker gute Leibwächter sind?
Richter: "Ihr Name?"
Zeugin: "Maria Müller."
Richter: "Ihr Beruf?"
Zeugin: "Hausfrau."
Richter: "Ihr Alter?"
Zeugin: "29 Jahre und ein paar Monate."
Richter - leicht grollend: "Hm, wieviele Monate?"
Zeugin - leise verschämt: "138 ..."
Subjekt Hosenschlange, die gefährlichste Schlange der Welt!
Name: "Expecteria Trouserius" (Hosenschlange)
Heimat: weltweit
Beschreibung:
Variierend von rosa bis schwarz. Zahnlos, spuckt mit hochgradig
gefährlicher Flüssigkeit. Größe variiert von 4 bis 40 Zentimeter
(vereinzelt wurden auch schon größere Exemplare gesichtet),
abhängig von Stimmung und Unterart.
Symptome:
Diese Schlange greift hauptsächlich Frauen im vorderen Unterleib mit
einem unauffälligen Stoß an. Dann tritt eine starke Schwellung des
Bauches auf, gefolgt von akutem Schmerz nach neun Monaten. Der Angriff
ist normalerweise nicht tödlich. Es sind Fälle bekannt, in denen Männer im
hinteren Unterleib angegriffen wurden, was zu einer unheilbaren
Krankheit und nachfolgendem Tod führte.
Lebensraum:
Normalerweise vorgefunden in Schlafzimmern, aber bekannt dafür, an den
ungewöhnlichsten Plätzen zu erscheinen.
Gegenmittel:
Verschiedene Arten des Impfstoffs vorhanden für Frauen. Sobald das Gift
jedoch in den Körper eingespritzt wurde, können nur größere Eingriffe
eine komplette Genesung sicherstellen. Es gibt kein bekanntes
Gegenmittel für Männer.
Was tun wenn man angegriffen wurde?
Abbinden:
Binden sie die Wunde nicht ab, da das Gift zu tief im Körper sitzt.
Schnitt der Wunde:
Dieses ist nicht notwendig und würde erfolglos sein, da das erste Bluten
nach wenigen Wochen sowieso aufhört.
Saugen der Wunde:
Diese Methode ist die populärste, aber bis jetzt auch noch nicht
erfolgreich gewesen.
Melken der Schlange:
Legen sie vier Finger der rechten Hand um den Hals des Reptils, mit dem
Daumen nach vorn. Greifen sie fest und schieben sie die Hand auf und ab.
Dieses führt dazu, das die Schlange in hohem Grade aggressiv wird und
beginnt zu spucken, Die Zeit die für diesen Melkprozess benötigt wird,
hängt völlig vom Melker ab und vom Zeitpunkt des letzten Angriffs der
Schlange. Nach dem Melken sollte die Schlange für ungefähr
15 - 20 Minuten harmlos sein.
Zusammenfassung:
Diese Schlange, obgleich sie sehr aggressiv und aktiv ist, ist nicht
unbedingt ein Schädling. Wenn sie mit entsprechendem Respekte behandelt
wird, ist sie ein wundervolles Haustier.
Der folgende Brief eines Dachdeckers ist an die SUVA
(Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) gerichtet und
beschreibt die Folgen einer unüberlegten Handlung:
"In Beantwortung Ihrer Bitte um zusätzliche Informationen möchte
ich Ihnen folgendes mitteilen:
Bei Frage 3 des Unfallberichtes habe ich "ungeplantes Handeln" als
Ursache angegeben. Sie baten mich, dies genauer zu beschreiben,
was ich hiermit tun möchte.
Ich bin von Beruf Dachdecker. Am Tag des Unfalles arbeitete ich
allein auf dem Dach eines sechsstöckigen Neubaus. Als ich mit
meiner Arbeit fertig war, hatte ich etwa 250 kg Ziegel übrig. Da
ich sie nicht die Treppe hinunter tragen wollte, entschied ich
mich dafür, sie in einer Tonne an der Außenseite des Gebäudes
hinunterzulassen, die an einem Seil befestigt war, das über eine
Rolle lief. Ich band also das Seil unten auf der Erde fest, ging
auf das Dach und belud die Tonne. Dann ging ich wieder nach unten
und band das Seil los. Ich hielt es fest, um die 250 kg Ziegel
langsam herunterzulassen. Wenn Sie in Frage 11 des Unfallbericht-
Formulares nachlesen, werden Sie feststellen, dass mein damaliges
Körpergewicht etwa 75 kg betrug. Da ich sehr überrascht war, als
ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor und aufwärts
gezogen wurde, verlor ich meine Geistesgegenwart und vergaß, das
Seil loszulassen. Ich glaube, ich muss hier nicht sagen, dass ich
mit immer größerer Geschwindigkeit am Gebäude hinaufgezogen wurde.
Etwa im Bereich des dritten Stockes traf ich die Tonne, die von
oben kam. Dies erklärt den Schädelbruch und das gebrochene
Schlüsselbein. Nur geringfügig abgebremst, setzte ich meinen
Aufstieg fort und hielt nicht an, bevor die Finger meiner Hand mit
den vorderen Fingergliedern in die Rolle gequetscht waren.
Glücklicherweise behielt ich meine Geistesgegenwart und hielt mich
trotz des Schmerzes mit aller Kraft am Seil fest. Jedoch schlug
die Tonne etwa zur gleichen Zeit unten auf dem Boden auf und der
Tonnenboden sprang aus der Tonne heraus. Ohne das Gewicht der
Ziegel wog die Tonne nun etwa 25 kg. Ich beziehe mich an dieser
Stelle wieder auf mein in Frage 11 angegebenes Körpergewicht von
75 kg. Wie Sie sich vorstellen können, begann ich nun einen
schnellen Abstieg. In der Höhe des dritten Stockes traf ich wieder
auf die von unten kommende Tonne. Daraus ergaben sich die beiden
gebrochenen Knöchel und die Abschürfungen an meinen Beinen und
meinem Unterleib. Der Zusammenstoß mit der Tonne verzögerte meinen
Fall, so dass meine Verletzungen beim Aufprall auf dem
Ziegelhaufen gering ausfielen und so brach ich mir nur drei
Wirbel. Ich bedauere es jedoch, Ihnen mitteilen zu müssen, dass
ich, als ich da auf dem Ziegelhaufen lag und die leere Tonne sechs
Stockwerke über mir sah, nochmals meine Geistesgegenwart verlor.
Ich lies das Seil los, womit die Tonne diesmal ungebremst
herunterkam, mir drei Zähne ausschlug und das Nasenbein brach. Wer
sich jetzt nicht den Bauch hält vor Lachen, ist nicht normal. Ich
bedauere den Zwischenfall sehr und hoffe, Ihnen mit meinen
präzisen Angaben dienen zu können. Für genaue Auskünfte bitte ich
Sie, mich anzurufen, da es mir manchmal schwer fällt, mich
schriftlich auszudrücken.