Fragt der Schotte seinen Kumpel:
"Warum steht MacCrown denn stundenlang an der Ampel?"
"Der Arzt hat ihm Rotlicht verordnet!"
Fragt der Schotte seinen Kumpel:
"Warum steht MacCrown denn stundenlang an der Ampel?"
"Der Arzt hat ihm Rotlicht verordnet!"
Am Bartresen einer Kneipe in Dresden sitzt ein riesiger Ossi - 1.90m gross,
120 kg schwer und trinkt Bier mit Schnapps. Da kommt ein gut gekleideter und
offensichtlicher schwuler Mann in die Bar und setzt sich neben den grossen
Ossi. Nach drei oder vier Bier nimmt der Schwule seinen ganzen Mut zusammen
um dem Ossi etwas zu sagen. Er lehnt sich zu dem Ossi rüber und flüstert:
"Wie wär`s mit einem Blow-job?" Daraufhin springt der Ossi auf, scheuert dem
Schwulen eine dass er vom Stuhl fällt. Er packt ihn, schleift ihn aus der
Bar und verprügelt ihn auf dem Parkplatz. Dann kommt der Ossi wieder zurück
in die Bar und setzt sich auf seinen Barhocker. Erstaunt bringt der
Barkeeper dem Ossi ein frisches Bier und sagt: "Ich hab noch nie jemanden so
ausflippen sehen, was hat der Typ denn zu Ihnen gesagt?" - "Ich weiss nicht
genau", sagt der riesige Ossi, "irgendwas von einem Job..."
Warum überquerte das Huhn die Straße?
MÖGLICHE ANTWORTEN:
KINDERGÄRTNERIN: Um auf die andere Straßenseite zu kommen.
PLATO: Für ein bedeutenderes Gut.
ARISTOTELES: Es ist die Natur von Hühnern, Straßen zu überqueren.
KARL MARX: Es war historisch unvermeidlich.
TIMOTHY LEARY: Weil das der einzige Ausflug war, den das Establishment dem
Huhn zugestehen wollte.
SADDAM HUSSEIN: Dies war ein unprovozierter Akt der Rebellion und wir
hattenjedes Recht, 50 Tonnen Nervengas auf dieses Huhn zu feuern.
RONALD REAGAN: Hab ich vergessen.
CAPTAIN JAMES T. KIRK: Um dahin zu gehen, wo noch kein Huhn vorher war.
HIPPOKRATES: Wegen eines Überschusses an Trägheit in seiner
Bauchspeicheldrüse.
LOUIS FARRAKHAN: Sehen Sie, die Straße repräsentiert den schwarzen Mann.
Das Huhn "überquerte" den schwarzen Mann, um auf ihm herumzutrampeln und
ihn
niedrig zu halten.
MARTIN LUTHER KING, JR.: Ich sehe eine Welt, in der alle Hühner frei sein
werden, Straßen zu überqueren, ohne daß ihre Motive in Frage gestellt
werden.
MOSES: Und Gott kam vom Himmel herunter, und Er sprach zu dem Huhn "Du
sollst die Straße überqueren". Und das Huhn überquerte die Straße, und es
gab großes Frohlocken.
FOX MOULDER: Sie haben das Huhn mit Ihren eigenen Augen die Straße
überqueren sehen. Wieviele Hühner müssen noch die Straße überqueren, bevor
Sie es glauben?
RICHARD M. NIXON: Das Huhn hat die Straße nicht überquert. Ich wiederhole,
das Huhn hat die Straße NICHT überquert.
MACHIAVELLI: Das Entscheidende ist, daß das Huhn die Straße überquert hat.
Wer interessiert sich für den Grund? Die Überquerung der Straße
rechtfertigt jegliche möglichen Motive.
JERRY SEINFELD: Warum überquert irgend jemand eine Straße? Ich meine, warum
kommt jemand darauf zu fragen "Was zum Teufel hat diese Huhn da überhaupt
gemacht?"
SIGMUND FREUD: Die Tatsache, daß Sie sich überhaupt mit der Frage
beschäftigen, daß das Huhn die Straße überquerte, offenbart Ihre
unterschwellige sexuelle Unsicherheit.
BILL GATES: Ich habe gerade das neue Huhn Office 2000 herausgebracht, das
nicht nur die Straße überqueren, sondern auch Eier legen, wichtige
Dokumente verwalten und Ihren Kontostand ausgleichen wird.
OLIVER STONE: Die Frage ist nicht "Warum überquerte das Huhn die Straße",
sondern "Wer überquerte die Straße zur gleichen Zeit, den wir in unserer
Hast übersehen haben, während wir das Huhn beobachteten".
CHARLES DARWIN: Hühner wurden über eine große Zeitspanne von der Natur in
der Art ausgewählt, daß sie jetzt genetisch bereit sind, Straßen zu
überqueren.
ALBERT EINSTEIN: Ob das Huhn die Straße überquert hat oder die Straße sich
unter dem Huhn bewegte, hängt von Ihrem Referenzrahmen ab.
BUDDHA: Mit dieser Frage verleugnest Du Deine eigene Hühnernatur.
RALPH WALDO EMERSON: Das Huhn überquerte die Straße nicht ... es
transzendierte sie.
ERNEST HEMINGWAY: Um zu sterben. Im Regen.
COLONEL SANDERS: Ich hab eines übersehen?
BILL CLINTON: Ich war zu keiner Zeit mit diesem Huhn allein.
Neue Erklärungsversuche, warum das Huhn die Straße überquerte:
George W. Bush: Dies war ein unprovozierter Akt des internationalen
Terrorismus und wir behalten uns gegen das Huhn jede Maßnahme vor, die
geeignet ist, die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten sowie die
Werte von Demokratie und
Rechtgläubigkeit zu verteidigen.
Johannes Rau: Ich glaube, das Huhn hat uns auf eine ganz bestimmte ruhige
Art und Weise gezeigt, dass es gerade in einer Zeit, die so viele Menschen
nachdenklich macht - ich erlebe das in meinen Gesprächen immer wieder -
darauf ankommt, eine
Straße nicht als etwas trennendes zu begreifen, sondern als etwas, das die
Herzen der Menschen zueinander führen kann.
Gerhard Schröder: Ich sach das jetzt mal so - wahrscheinlich hat das Huhn
auf der anderen Straßenseite eine ruhige Hand mit Futter entdeckt. Basta!
Freud: Die Tatsache, dass Sie sich überhaupt mit der Frage beschäftigen,
dass das Huhn die Straße überquerte, offenbart Ihre unterschwellige
sexuelle
Unsicherheit.
Bill Gates: Ich habe gerade das neue Huhn 2003 herausgebracht, das nicht
nur die Straße überqueren, sondern auch Eier legen und ausbrüten kann.
Pfarrer Jürgen Fliege: Die Frage ist nicht "Warum überquerte das Huhn die
Straße?", sondern "Wer überquerte die Straße zur gleichen Zeit, den wir in
unserer Hast übersehen
haben, während wir das Huhn beobachteten?"
Edmund Stoiber: Der - ähhh - die Huhn hat, wie ich meine, und wie die
Auffassung einer Mehr-bzw. Vielzahl von Bundesbürgerinnen und
Bundesbürgern, gerade auch hier in
Bayern, aber ebenso in den neuen alten Bundesländern zeigt, so bin ich
geneigt anzunehmen, dem Bundeskanzler und hier insbesondere der
Bundesregierung, die es ja versäumt hat, in der Gesetzgebung und gegenüber
den Vereinigten
Staaten auf die Richtung einzugehen, mithin nicht erstaunen ähh zu
vermitteln vermag.
Darwin: Hühner wurden über eine große Zeitspanne von der Natur in der Art
ausgewählt, Straßen zu überqueren.
Dieter Bohlen:
Also ich find' das nur absolut geil, wie das Huhn das da so gemacht hat.
Rattenscharf.
Aber davon mal ganz abgesehen: die meisten Hühner werden sowieso schon als
Eier in die Pfanne gehauen...
"Kekse", von Douglas Adams
"Folgendes ist einem echten Menschen tatsächlich
passiert, und dieser Mensch bin ich. Ich musste mit
dem Zug verreisen. Es war im April 1976 in Cambridge
in England. Ich war etwas zu früh auf dem Bahnhof,
weil ich mich in der Abfahrtszeit geirrt hatte. Also
kaufte ich mir eine Zeitung, um das Kreuzworträtsel zu
lösen, eine Tasse Kaffee und eine Packung Kekse.
Ich setzte mich an einen Tisch. Stellen Sie sich die
Szene bitte genau vor. Es ist sehr wichtig, dass Sie
sich ein deutliches Bild davon machen. Da ist der
Tisch, die Zeitung, die Tasse Kaffee, die Packung
Kekse. Mir gegenüber sitzt ein Mann, ein vollkommen
normal aussehender Mann in einem Straßenanzug und mit
einer Aktentasche. Er sah nicht so aus, als würde er
etwas Verrücktes machen. Doch dann machte er dies: Er
beugte sich plötzlich vor, griff sich die Packung
Kekse, riss sie auf, nahm einen Keks heraus und aß
ihn.
Das, muss ich gestehen, ist genau die Sorte Verhalten,
mit der Briten ganz schlecht umgehen können. Nichts in
unserer Herkunft, Ausbildung oder Erziehung lehrt uns,
wie man mit jemandem umgeht, der einem am helllichten
Tag gerade Kekse geklaut hat.
Sie wissen, was passieren würde, wenn das in South
Central Los Angeles geschehen wäre. Ganz schnell wären
Schüsse gefallen, Hubschrauber gelandet, CNN, na, Sie
wissen schon...
Aber schließlich tat ich das, was jeder heißblütige
Engländer getan hätte: Ich ignorierte es. Ich starrte
in die Zeitung, trank einen Schluck Kaffee, versuchte
mich vergeblich an dem Kreuzworträtsel und dachte: Was
soll ich bloß tun?
Schließlich dachte ich mir: Geht nicht anders, ich
muss einfach irgendetwas tun, und bemühte mich sehr
angestrengt, keine Notiz davon zu nehmen, dass das
Päckchen rätselhafterweise schon geöffnet war. Ich
nahm mir einen Keks.
Jetzt habe ich's ihm aber gezeigt, dachte ich. Doch
nein, denn einen Augenblick später tat er es wieder.
Er nahm sich sogar noch einen Keks.
Da ich schon beim ersten Mal nichts gesagt hatte, war
es beim zweiten Mal irgendwie noch schwieriger, das
Thema anzuschneiden. "Entschuldigen Sie, ich habe
zufällig bemerkt..."
Also wirklich, so geht das einfach nicht.
Aber so aßen wir die ganze Packung. Wenn ich sage, die
ganze Packung, meine ich, es waren im Ganzen etwa nur
acht Kekse, aber mir kam es wie eine Ewigkeit vor. Er
nahm sich einen Keks, ich nahm mir einen, er nahm sich
einen, ich nahm mir einen.
Als wir fertig waren, stand er endlich auf und ging
weg. Na schön, wir warfen einander vielsagende Blicke
zu, dann ging er weg, und ich atmete erleichtert auf
und lehnte mich zurück.
Wenig später fuhr mein Zug ein, ich trank schnell
meinen Kaffee aus, stand auf, nahm die Zeitung, und
unter der Zeitung lagen meine Kekse. Besonders gut
gefällt mir an dieser Geschichte die Vorstellung, dass
seit einem Vierteljahrhundert irgendwo in England ein
ganz normaler Mensch herumläuft, der genau dieselbe
Geschichte erlebt hat. Nur fehlt ihm die Pointe."
"Kekse", eine Anekdote von Douglas Adams, erzählt im
Rahmen einer Rede bei Embedded Systems, 2001.
Veröffentlicht in "Lachs im Zweifel", Heyne-Verlag
München. Abdruck mit freundlicher Genehmigung.