Roy Bär
Roy Bär
Ein Mann mit einem kleinen Äffchen kommt in eine Bar. Während der Mann gemütlich sein Bier trinkt, springt das Äffchen im ganzen Lokal herum.
Es schnappt sich ein paar Erdnüsse auf einem Tisch, dann springt es auf den Billardtisch, greift sich eine Billardkugel und schluckt auch diese
hinunter.
Der Wirt ruft: "Verdammt, haben Sie gesehen, was Ihr Äffchen gerade gemacht hat?" "Nein", sagt der Mann, "was denn?"
Der Wirt erklärt aufgeregt: "Es hat soeben eine ganze Billard-Kugel hinuntergeschluckt."
"Ach so." antwortet der Mann. "Na, das verwundert mich nicht. Der kleine Bastard frißt alles, was er finden kann. Ich bezahle die Kugel."
Zwei Wochen später kommt der Mann erneut in die Gaststätte, und das Äffchen ist auch wieder dabei. Es springt wieder auf einen Tisch, auf dem
sich in einem Glas eine Olive befindet.
Das Äffchen nimmt die Olive, steckt sie sich in den Hintern, zieht sie wieder heraus und frißt sie.
Der Wirt ist angewidert und ruft zum Mann: "Haben Sie eben gesehen, was ihr kleines Äffchen diesmal gemacht hat?"
"Nein, was?" fragt der Mann. Der Wirt erläutert: "Es nahm eine Olive aus einem Glas, steckte sie sich in den Hintern, nahm sie wieder heraus
und aß sie dann auf."
"Ach so." meint der Mann. "Na, das verwundert mich nicht. Der kleine Bastard frißt immer noch alles, was er finden kann, aber seit der
Sache mit der Billard-Kugel mißt er vorher alles aus..."
Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte.
Er hatte einige riesige Thunfische geladen.
Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu seinem prächtigen Fang und fragte wie lange er dazu gebraucht hatte.
Der Mexikaner antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange."
Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben ist, um noch mehr zu fangen.
Der Mexikaner sagte, die Fische reichen ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen.
Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun sie denn mit dem Rest des Tages?"
Der mexikanische Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bißchen fischen, spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe in das Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."
Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard Absolvent und könnte Ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten sie mehrere Boote kaufen, bis sie eine ganze Flotte haben.
Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar New York umziehen, von wo aus sie dann ihr florierendes Unternehmen leiten."
Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies dauern?"
Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."
Der Mexikaner fragte: "Und was dann?"
Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten sie mit Ihrem Unternehmen an die Börse gehen, Ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden.
Sie könnten Millionen verdienen."
Der Mexikaner sagte: "Millionen, und dann?"
Der Banker sagte: "Dann könnten sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bißchen fischen gehen, mit Ihren Kindern spielen, eine Siesta mit Ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren gehen, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit Ihren Freunden Gitarre spielen."
Bauer Pimplmoser rechnet seine Kosten durch und wird von
seiner Ehehälfte dabei gestört. Brummt er sie an: "Wenn du
wenigstens Eier legen könntest, könnte ich die Hühner verkaufen."
Giftet sie zurück: "Und wenn du nicht so ein großer
Schlappschwanz wärst, könnten wir den Knecht entlassen!"