Auch, wenn die Sonne nicht scheint, hilft einem der Strohhut beim Einschlafen.
Auch, wenn die Sonne nicht scheint, hilft einem der Strohhut beim Einschlafen.
Die Grenze zwischen Himmel und Hölle war von Unbekannten beschädigt worden.
Der Teufel schickt folgendes Telegramm an die Engel: "Unsere Rechtsanwälte hier unten meinen, dass der Himmel die Reparatur vornehmen muss."
Die Engel antworten:" Müssen wir wohl. Können nämlich hier oben keinen Rechtsanwalt finden..."
Lieber Sohn,
ich schreibe Dir, damit Du weißt, dass ich noch lebe. Ich schreibe
langsam, weil ich weiß, dass Du nicht schnell lesen kannst. Wenn
Du wieder einmal nach Hause kommst, wirst Du unsere Wohnung nicht
mehr erkennen. Wir sind nämlich umgezogen.
Sogar eine Waschmaschine war schon in der neuen Wohnung. Ich habe
ein Dutzend Hemden hineingegeben und zog an der Kette, die Hemden
habe ich allerdings nicht wiedergesehen. Vater hat die Stelle
gewechselt. Er hat jetzt 500 Leute unter sich. Er mäht den
Friedhofrasen. Und Deine Schwester hat gestern ein Baby bekommen.
Da wir nicht wissen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, kann
ich Dir nicht schreiben, ob Du jetzt Onkel oder Tante geworden
bist.
Letzte Woche hat es nur siebenmal geregnet, zuerst drei Tage, dann
vier. Es hat so gedonnert, dass unser Huhn viermal dasselbe Ei
gelegt hat. Ich schicke Dir auch noch die Weste, die Du sicher
vermissen wirst. Die Knöpfe habe ich abgetrennt, um das Gewicht
und das Porto zu vermindern. Sie stecken in der oberen Tasche
rechts.
Am Dienstag sind wir alle gegen Erdbeben geimpft worden.
In Liebe: Deine Mutter
PS: Ich wollte Dir noch Geld mitschicken, aber ich hatte den Brief
schon zugeklebt.
Mit einem großen Rosenstrauß kam Herr Schulze ins Krankenhaus, wo seine Frau eben von einem Kinde entbunden worden war.
Außer sich vor Freude, fiel er seiner Frau um den Hals, während die Schwester sich beeilte, das Kind herein zu bringen.
Kaum hatte er es gesehen, wurde er kreidebleich: "Das Kind war schwarz!"
"Erschrick nicht!" rief die Frau, es ist nicht so wie du vielleicht meinst!
Ich hatte einfach zu wenig Milch, um das Kind zu stillen, und da haben sie mir als Amme einer Schwarzen gegeben,
und das hat sich so ausgewirkt, wie du siehst. Aber es wird sich schon geben ..."
Zu Hause angekommen, setzte er sich hin, um schnell seiner Mutter die Freude mitzuteilen.
"Mutter, schrieb er, ich komme gerade aus dem Krankenhaus.
Nun haben wir endlich nach acht Jahren ein Kindchen bekommen, wir sind sehr glücklich.
Nur weißt Du, Mutter, Anna hatte nicht genug Milch,, um das Kind zu stillen, da haben sie ihr im Krankenhaus als Amme einer Schwarzen gegeben, und das hat sich auf das Kind ausgewirkt. Es ist schwarz."
"Das wird sich aber mit der Zeit schon geben....."
Lieber Sohn, schrieb die Mutter zurück, auch mich freut es außerordentlich, dass ihr nun endlich ein Kind habt.
Was die Sache mit der Amme betrifft, so kann ich Dir nur sagen, daß es mir ähnlich ergangen ist, als ich Dich zur Welt brachte.
Wir hatten damals eine Kuh, und da habe ich Dich an deren Euter angelegt, und seitdem bist und bleibst Du das größte Rindvieh auf dieser Welt.