Christian Morgenstern:
Wenn der moderne Gebildete die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.
Christian Morgenstern:
Wenn der moderne Gebildete die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.
Mündliche Prüfung an der Universität Wien:
Nach der Prüfung erklärt der Professor der sehr gut gebauten Studentin im
außerordentlich knappen Mini:
"Meine Dame, wir sehen uns in sechs Wochen wieder.
Sie haben mich zwar erregt, aber leider nicht befriedigt "
(Prof.. Kraus, Medizin-Anatomie, 1983 - war selber dabei).
Ein gerade frisch beförderter Hauptmann hat sein neues Büro bezogen.
Plötzlich klopft es an der Tür. Denkt sich der Hauptmann:
"Ha, dem zeig' ich was ich bin!" Nimmt den Telefonhörer in die Hand und ruft: "Herein!"
Es ist ein normaler Grundwehrdienstleistender.
Nun denn, der neu Beförderte spricht in sein Telefon: "Jawohl, Herr General. Genauso werde ich es machen. Und nochmals vielen Dank für die Gratulation, schönen Gruß noch an die Ehefrau."
Dann legt er auf und erkundigt sich bei dem jungen Mann: "Gefreiter Hinterhuber, was wollen Sie von mir?"
"Ich muss noch ihr Telefon anschließen, Herr Hauptmann."
Computer-Menschen sind Menschen wie Du und ich, dennoch gibt es
Unterschiede:
Der Chefsoftwareentwickler:
Er ist mit seinem Computer fest verwachsen, tippt schneller, als
der Computer es verarbeiten kann, denkt in Assembler, übersteht
Schocks von 380 V und kennt alle Chips auswendig.
Der Starprogrammierer:
Er sitzt 20 Stunden pro Tag am Computer, tippt 10 Wörter pro
Sekunde, beherrscht Pascal, BASIC, Assembler, Fortran, Logo, APL,
Algol, Prolog und C, hält 220 V aus und kennt alle Handbücher.
Der Diplom-Informatiker:
Benutzt seinen Computer 16 Stunden am Tag, tippt 10 Zeichen pro
Sekunde, beherrscht Pascal, BASIC, C und Assembler fließend, kann
einen heißen Lötkolben kurz anfassen und hat alle Handbücher.
Der Informatiker:
Er verbringt seinen Arbeitstag und alle Pausen vor dem Computer,
tippt 5 Zeichen pro Sekunde, beherrscht Pascal und BASIC fließend,
überbrückt Sicherungen, weiß, wo es in der Bibliothek die
Handbücher gibt.
Der Programmierer:
Er verbringt nur die reine Arbeitszeit vor dem Computer, tippt wie
eine Sekretärin, kann mit Hilfe eines Nachschlagewerkes in
Assembler programmieren, kann Sicherungen austauschen und weiß, wo
er Handbücher kaufen kann.
Der Informatikstudent:
Sitzt als Hobby vor dem Computer, tippt 10 Wörter pro Minute, kann
mit Hilfe eines Lehrbuches kleine Pascal-Programme erstellen, kann
Batterien im Taschenrechner auswechseln, weiß, dass es Handbücher
gibt.
Der User:
Sitzt ab und zu am Computer, tippt ein Wort pro Minute, kann kurze
BASIC Programme abtippen, bekommt von einer 9V-Batterie einen
Schlag und interessiert sich nicht für Handbücher, weil er sie
sowieso nicht versteht.
Der DAU:
Er weiß gerade eben, was der Bildschirm ist, trifft keine Taste
beim ersten Versuch, findet weder die Diskette mit der
Programmiersprache, noch könnte er sie einlegen, kann keinen
Stecker einstecken, ohne einen Schlag zu bekommen und hat keine
Handbücher, weil er sowieso nicht lesen kann. Und wenn er
programmiert, dann in PASGOL oder ALFONS 68.
Der Hacker:
Er ist eins mit dem Computer, tippt nicht, sondern überträgt seine
Gedanken direkt an den Computer, schreibt bei Bedarf schnell
selbst eine Programmiersprache, erzeugt die benötigten 220 V
selbst und hat alle besseren Handbücher geschrieben.