Bier macht dick, Schnaps macht krank, ich bin Kiffer,
Gott sei dank...
Bier macht dick, Schnaps macht krank, ich bin Kiffer,
Gott sei dank...
Der junge Richard vom Land kommt zum erstenmal nach Berlin um dort zu leben.
Er mietet sich eine Wohnung in einem Hochhaus.
Als er am Briefkasten gerade seinen Namen anbringen will, erscheint aus der gegenüberliegenden Tür eine sexy junge Dame, nur mit einem Morgenmantel bekleidet.
Er grinste sie an und die beiden begannen eine Unterhaltung.
Während sie miteinander sprachen, verrutschte ihr Morgenmantel und es war klar, dass Sie nichts darunter trug.
Der arme Richard wurde ganz nervös und versuchte krampfhaft, Augenkontakt zu behalten.
Nach ein paar Minuten legte Sie ihre Hand auf seinen Arm und sagte: "Lass uns in meine
Wohnung gehen, ich höre jemand kommen ..."
Er ging mit ihr in ihre Wohnung und nachdem sie die Tür zugemacht hatte, streifte sie ihren Morgenmantel herab.
Jetzt stand sie vollkommen nackt vor ihm und schnurrte: "Was glaubst Du ist das Beste an mir?"
Der schüchterne Richard stotterte, schluckte ein paarmal und sagte dann: "Es müssen Deine Ohren sein!"
Sie staunte: "Warum meine Ohren? Schau Dir mal diese Brüste an! Sie sind voll, hängen kein bißchen und sind 100% natürlich. Mein Hintern ist fest und ich habe keine Zellulitis. Schau Dir meine Haut an, weich und sanft! Warum in alles in der Welt glaubst Du meine Ohren wären mein bestes Körperteil?"
Richard schluckte wieder ein paar mal bevor er antwortete: "Draußen, als Du sagtest, Du hörst jemand kommen - das war ich ..."
Der Ehemann bekommt mitten in der Nacht Lustgefühle
und weckt seine Frau.
Diese murmelt verschlafen: "Und dafür weckst Du mich,
Schatz? Du weißt doch wo alles ist."
"Kekse", von Douglas Adams
"Folgendes ist einem echten Menschen tatsächlich
passiert, und dieser Mensch bin ich. Ich musste mit
dem Zug verreisen. Es war im April 1976 in Cambridge
in England. Ich war etwas zu früh auf dem Bahnhof,
weil ich mich in der Abfahrtszeit geirrt hatte. Also
kaufte ich mir eine Zeitung, um das Kreuzworträtsel zu
lösen, eine Tasse Kaffee und eine Packung Kekse.
Ich setzte mich an einen Tisch. Stellen Sie sich die
Szene bitte genau vor. Es ist sehr wichtig, dass Sie
sich ein deutliches Bild davon machen. Da ist der
Tisch, die Zeitung, die Tasse Kaffee, die Packung
Kekse. Mir gegenüber sitzt ein Mann, ein vollkommen
normal aussehender Mann in einem Straßenanzug und mit
einer Aktentasche. Er sah nicht so aus, als würde er
etwas Verrücktes machen. Doch dann machte er dies: Er
beugte sich plötzlich vor, griff sich die Packung
Kekse, riss sie auf, nahm einen Keks heraus und aß
ihn.
Das, muss ich gestehen, ist genau die Sorte Verhalten,
mit der Briten ganz schlecht umgehen können. Nichts in
unserer Herkunft, Ausbildung oder Erziehung lehrt uns,
wie man mit jemandem umgeht, der einem am helllichten
Tag gerade Kekse geklaut hat.
Sie wissen, was passieren würde, wenn das in South
Central Los Angeles geschehen wäre. Ganz schnell wären
Schüsse gefallen, Hubschrauber gelandet, CNN, na, Sie
wissen schon...
Aber schließlich tat ich das, was jeder heißblütige
Engländer getan hätte: Ich ignorierte es. Ich starrte
in die Zeitung, trank einen Schluck Kaffee, versuchte
mich vergeblich an dem Kreuzworträtsel und dachte: Was
soll ich bloß tun?
Schließlich dachte ich mir: Geht nicht anders, ich
muss einfach irgendetwas tun, und bemühte mich sehr
angestrengt, keine Notiz davon zu nehmen, dass das
Päckchen rätselhafterweise schon geöffnet war. Ich
nahm mir einen Keks.
Jetzt habe ich's ihm aber gezeigt, dachte ich. Doch
nein, denn einen Augenblick später tat er es wieder.
Er nahm sich sogar noch einen Keks.
Da ich schon beim ersten Mal nichts gesagt hatte, war
es beim zweiten Mal irgendwie noch schwieriger, das
Thema anzuschneiden. "Entschuldigen Sie, ich habe
zufällig bemerkt..."
Also wirklich, so geht das einfach nicht.
Aber so aßen wir die ganze Packung. Wenn ich sage, die
ganze Packung, meine ich, es waren im Ganzen etwa nur
acht Kekse, aber mir kam es wie eine Ewigkeit vor. Er
nahm sich einen Keks, ich nahm mir einen, er nahm sich
einen, ich nahm mir einen.
Als wir fertig waren, stand er endlich auf und ging
weg. Na schön, wir warfen einander vielsagende Blicke
zu, dann ging er weg, und ich atmete erleichtert auf
und lehnte mich zurück.
Wenig später fuhr mein Zug ein, ich trank schnell
meinen Kaffee aus, stand auf, nahm die Zeitung, und
unter der Zeitung lagen meine Kekse. Besonders gut
gefällt mir an dieser Geschichte die Vorstellung, dass
seit einem Vierteljahrhundert irgendwo in England ein
ganz normaler Mensch herumläuft, der genau dieselbe
Geschichte erlebt hat. Nur fehlt ihm die Pointe."
"Kekse", eine Anekdote von Douglas Adams, erzählt im
Rahmen einer Rede bei Embedded Systems, 2001.
Veröffentlicht in "Lachs im Zweifel", Heyne-Verlag
München. Abdruck mit freundlicher Genehmigung.