"Ich kündige meinem Chauffeur", tobt der Direktor, "er hat mich
schon dreimal in Lebensgefahr gebracht!"
"Aber Heinz", meint seine Frau, "gib ihm doch noch eine Chance..."
"Ich kündige meinem Chauffeur", tobt der Direktor, "er hat mich
schon dreimal in Lebensgefahr gebracht!"
"Aber Heinz", meint seine Frau, "gib ihm doch noch eine Chance..."
Das ist eine kleine Geschichte über 4 Kollegen namens JEDER,
JEMAND, IRGENDJEMAND, und NIEMAND.
Es ging darum, eine wichtige Arbeit zu erledigen und JEDER war
sicher, dass sich JEMAND darum kümmert.
IRGENDJEMAND hätte es tun können, aber NIEMAND tat es.
JEMAND wurde wütend, weil es JEDER`S Arbeit war. JEDER dachte
IRGENDJEMAND könnte es machen, aber NIEMAND wusste, dass JEDER es
nicht tun würde.
Schließlich beschuldigte JEDER JEMAND, weil NIEMAND tat, was
IRGENDJEMAND hätte tun können.
Grün und blau geschlagen, die Augen dick angeschwollen,
so wankt Rambo in seine Ecke. Aber immer noch ist seine
Moral unerschüttert. Er ist kaum durchgekommen", flüstert
er seinem Trainer zu. "Dann paß jetzt mal auf den Ringrichter
auf", rät der Trainer. "Irgendeiner muß es ja sein, der dir
die Prügel verpaßt hat."
Am Postamt Christkindl langt ein Brief von einem kleinen Mädchen ein:
Liebes Christkind! Ich wünsche mir schon lange ein Fahrrad, welches
dreitausend Schillinge kostet. Aber meine Eltern sind so arm und können
mir keines kaufen. Darum wünsche ich mir von Dir das Geld für das
Fahrrad.
Die Postbeamten öffnen ihre Brieftaschen und legen zusammen. Es werden
zweitausendsiebenhundert Schillinge. Sie sind der Meinung, die fehlenden
dreihundert Schillinge werden die Eltern doch aufbringen können und
schicken dem armen Kind das Geld.
Nach einigen Tagen kommt das Dankschreiben: Liebes Christkind! Ich danke
Dir für die zweitausendsiebenhundert Schillinge. Die dreihundert
Schillinge, die noch fehlen, haben sich wahrscheinlich die Postler unter
den Nagel gerissen.