Kin Hubbard:
"In einer Kleinstadt gibt es nicht viel zu sehen; aber
was man dort hört, macht das wett."
Kin Hubbard:
"In einer Kleinstadt gibt es nicht viel zu sehen; aber
was man dort hört, macht das wett."
"Herr Optiker ich brauche eine neue Brille."
"Ihre Alte ist wohl nicht mehr scharf genug?"
"Endschuldigen Sie mal! Ich will nur 'ne neue Brille!"
Franz liegt auf seinem Sterbebett. Seine Ehefrau hält die
Nachtwache bei ihm. Sie läßt seine zitternde, zerbrechliche
Hand nicht los und Tränen rinnen an ihrem Gesicht entlang.
Sie betet und durch ihr Beten weckt sie ihn aus seinem
leichten Schlaf auf. Ausgemergelt sieht er zu ihr auf und
seine weißen Lippen bewegen sich schwach.
"Liebste Helga", flüstert er leise.
"Sei ruhig, mein Liebling", antwortet sie. "Ruhe dich aus.
Pssst, sprich nicht." Doch er gab keine Ruhe.
"Helga", sagt er in einer müden Stimme.
"Ich... Ich muß dir etwas gestehen." Schweiß rinnt ihm über
die Stirn, seine Hand verkrampft sich.
"Du mußt mir nichts gestehen", antwortet die weinende Helga.
"Es ist alles in Ordnung, schlaf. Schlaf."
"Nein, Helga. Nein. Ich muß in Frieden sterben. Ich..."
er holt pfeifend Luft. "Ich habe mit deiner Schwester, deiner
bester Freundin, ihrer besten Freundin und deiner Mutter
geschlafen!"
"Ich weiß," antwortet Helga ihm beruhigend. "Darum habe ich
dich ja auch vergiftet, mein Schatz"
Ein schwerkranker Mann wird ins Krankenhaus eingeliefert. Mit Mühe kann er
noch sagen:
"Legen Sie mich auf die dritte Klasse!"
"Ja, haben Sie denn keinen, der für sie sorgt?" fragt mitleidig die Schwester.
"Nein, meine Schwester ist sehr arm, sie ist Nonne."
"Aber eine Nonne ist nie arm!" ruft empört die Schwester, "sie ist doch mit dem Herrgott vermählt."
"Na, ist gut", haucht der Kranke erleichtert, "dann legen Sie mich erster Klasse und schicken Sie
die Rechnung an meinen Schwager."