Lieber Rosinen im Kopf als Tomaten auf den Augen.
Lieber Rosinen im Kopf als Tomaten auf den Augen.
Hallo ihr Lieben,
wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest, einen fröhlichen Jahresausklang und alles Gute im Jahr 2XYZ!
Viele Grüße XYZ
An einem Brezelstand kommt ein Mann vorbei,
legt 50 Pfennig auf die Theke und geht weiter, ohne eine Brezel zu nehmen.
Am nächsten Tag kommt derselbe Mann wieder vorbei,
legt seine 50 Pfennig auf die Theke und nimmt wieder keine Brezel mit.
So geht es drei Monate weiter.
Jeden Tag kommt der Mann vorbei, bezahlt 50 Pfennig und nimmt keine Brezel.
Eines Tages legt der Mann seine 50 Pfennig auf die Theke und will gerade wieder weitergehen,
als ihn die Verkäuferin anspricht: "Halt, mein Herr, einen Moment bitte!"
"Ich wusste, dass Sie mich irgendwann fragen würden,
warum ich nie eine Brezel nehme", sagt der Mann grinsend.
"Nein", antwortet die Verkäuferin. "Ich wollte Ihnen nur sagen,
dass die Brezeln jetzt 60 Pfennig kosten."
Schneewittchen war nun 75 Jahre alt. Nach einem erfüllten Leben
mit dem mittlerweile verstorbenen Prinzen saß sie glücklich auf
einer Schaukel und beobachtete von diesem malerischen Platz aus
den Lauf der Dinge, begleitet von ihrem alten Gefährten, ihrem
Kater Putzi. An einem wunderschönen, sonnigen Nachmittag erschien
aus heiterem Himmel die Stiefmutter. Schneewittchen
sagte: "Stiefmutter! Was machst Du denn hier nach all den
Jahren?!" Stiefmutter antwortete: "Nun, Schneewittchen, da Du ein
so schönes, erfülltes Leben hattest, seit wir uns das letzte Mal
trafen, habe ich mich entschlossen, Dir drei Wünsche zu gewähren.
Gibt es da irgendetwas, wonach Dein Herz sich sehnt?"
Schneewittchen lehnte sich überwältigt zurück, und nach längerem
Überlegen flüsterte es leise: "Ich wünschte mir, ich wäre über
alle Maßen reich." Keine Sekunde verging und die Schaukel, auf der
sie saß, verwandelte sich in massives Gold. Schneewittchen war
sprachlos. Putzi, ihre treue Katze, sprang von ihrem Schoß und
verkroch sich ängstlich in eine Ecke der großen Schaukel.
Schneewittchen sagte: "Vielen Dank, Stiefmutter, vielen Dank!" Die
Stiefmutter antwortete: "Keine Ursache, es ist das Wenigste, was
ich tun konnte. Was wünscht sich Dein Herz als Zweites?"
Schneewittchen schaute an ihrem gealterten Körper hinunter und
sagte dann: "Ich wünsche mir, wieder jung zu sein und die ganze
Schönheit der Jugend wieder zu erhalten." In dem Moment, wo der
Wunsch ausgesprochen war, war er auch schon erfüllt. Beinahe
gleichzeitig überkamen Schneewittchen Gefühle, Sehnsüchte und
Verlangen, die sie seit Jahren nicht mehr kannte. "Nun", sagte die
Stiefmutter, "Du hast noch einen weiteren Wunsch, was möchtest Du
haben?" Schneewittchen schaute Ihren verängstigten Kater an und
sagte: "Bitte verwandle meinen alten Kater Putzi in einen
hübschen, jungen Mann." Von Zauberhand veränderte sich Putzis
biologische Form und nach ein paar Momenten stand vor
Schneewittchen ein junger Mann, so schön, wie ihn die Welt bis
dahin noch nicht gesehen hatte. So unglaublich schön, dass die
Vögel vom Himmel vor seine Füße fielen. "Ich gratuliere Dir,
Schneewittchen", sagte die Stiefmutter, genieße Dein Dir neu
gegebenes Leben!" Und mit einem bläulichen Blitz war sie sogleich
verschwunden. Für eine Weile saßen Putzi und Schneewittchen da und
schauten sich einfach in die Augen. Schneewittchen saß atemlos,
den unglaublich hübschen Jüngling, den perfektesten jungen Mann,
den sie je gesehen hatte, mit den Augen verzehrend auf der
Schaukel. Dann setzte sich Putzi zum beinahe hypnotisierten
Schneewittchen auf die Schaukel, legte den kräftigen Arm um sie,
lehnte sich an sie und flüsterte ihr, ihre blonden Locken sanft
beiseite blasend, leise ins Ohr: "Ich wette, Du bedauerst es
jetzt, mich kastriert zu haben."
... und die Moral von der Geschicht: Schneewittchen war doch ganz
schön blond!