Ray Tracing
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Ein Mann spaziert eine Allee entlang.
Da sieht er auf einem Baum einen Typen sitzen, in typischer
Rennfahrerhaltung, und "Bruummm, rrmmmm, bruumm!"
Unser Spaziergänger denkt sich, der hat doch eine Meise,
aber was soll's - er geht weiter.
50m weiter sieht er den nächsten auf einem Baum sitzen,
verkniffener Gesichtsausdruck, ein imaginäres Lenkrad in
der Hand und "wroommm, brummmm, rrmmmm!"...
Unser Mann denkt sich, hier gibt's wohl nur Gehirn-amputierte,
als er auf einem Baum 20m weiter einen Mann sitzen sieht, der
die Zeitung liest. Er denkt sich, na, der sitzt zwar auch so
sinnlos auf einem Baum, aber er liest wenigstens nur die Zeitung.
"Hey Mann, haben sie die Typen da hinten gesehen?", ruft er hinauf.
"Die sitzen auf den Bäumen und machen dauernd auf Rennfahrer, so
mit "brumm, brumm" und so!"
Da schmeisst der Typ am Baum seine Zeitung weg und brüllt:"Waaas?
Die kommen schon!?! WWRRRROOUUUMMMM, wrummmmm...."
Eines Tages entschloss sich der Wahnsinn, seine Freunde zu einer Party einzuladen.
Als sie alle beisammen waren, schlug die Lust vor, Verstecken zu spielen.
"Verstecken? Was ist das?" fragte die Unwissenheit.
"Verstecken ist ein Spiel: einer zählt bis 100, der Rest versteckt sich und wird dann gesucht" erklärte die Schlauheit.
Alle willigten ein bis auf die Furcht und die Faulheit.
Der Wahnsinn war wahnsinnig begeistert und erklärte sich bereit zu zählen.
Das Durcheinander begann, denn jeder lief durch den Garten auf der Suche nach einem guten Versteck.
Die Sicherheit lief ins Nachbarhaus auf den Dachboden, man weiß ja nie.
Die Sorglosigkeit wählte das Erdbeerbeet.
Die Traurigkeit weinte einfach so drauf los.
Die Verzweiflung auch, denn sie wusste nicht, ob es besser war sich hinter oder vor der Mauer zu verstecken.
"...98, 99, 100!" zählte der Wahnsinn.
"Ich komme euch jetzt suchen!"
Die erste, die gefunden wurde, war die Neugier, denn sie wollte wissen, wer als erster geschnappt wird und lehnte sich zu weit heraus aus ihrem Versteck.
Auch die Freude wurde schnell gefunden, denn man konnte ihr Kichern nicht überhören.
Mit der Zeit fand der Wahnsinn all seine Freunde und selbst die Sicherheit war wieder da.
Doch dann fragte die Skepsis: "Wo ist denn die Liebe?"
Alle zuckten mit der Schulter, denn keiner hatte sie gesehen.
Also gingen sie suchen. Sie schauten unter Steinen, hinterm Regenbogen und auf den Bäumen.
Der Wahnsinn suchte in einem dornigen Gebüsch mit Hilfe eines Stöckchens.
Und plötzlich gab es einen Schrei! Es war die Liebe.
Der Wahnsinn hatte ihr aus Versehen das Auge rausgepiekst.
Er bat um Vergebung, flehte um Verzeihung und bot der Liebe an, sie für immer zu begleiten und ihre Sehkraft zu werden.
Die Liebe akzeptierte diese Entschuldigung natürlich.
Seitdem ist die Liebe blind und wird vom Wahnsinn begleitet...
An den/die Fahrer/in
des ................................................,
amtl. Kennzeichen......................................
Wie Sie vielleicht bemerkt haben, befindet sich an Ihrem Fahrzeug
außer diesem Schreiben noch eine Ordnungswidrigkeitenanzeige ( )
Mängelbericht ( )
Eventuell ist der Polizeibeamte, der Sie beanstandet hat, noch in
der Nähe. Bevor Sie nun versuchen, diesen in
endlose Diskussionen zu verwickeln, um ihn dazu zu bewegen, die
Maßnahme rückgängig zu machen, sollten Sie erst
die nachstehenden Punkte aufmerksam durchlesen. Auf diese Weise
können Sie sich und dem Beamten eine Menge Zeit ersparen.
Wenn Sie beispielsweise Ihre kranke Oma nach Hause bringen oder
diese mit Essen versorgen, ist das durchaus
lobenswert. Es berechtigt allerdings nicht zu zweistündigem Parken
in der Fußgängerzone. (Ferner wird die
kranke Oma dermaßen oft als Ausrede benutzt, dass wir das langsam
nicht mehr glauben können. So müßten -rein
rechnerisch- z.B. in der Gegend um die Nordstraße ca. 8500
bettlägerige Senioren wohnen. Das erscheint uns ein
bißchen viel).
1.
Sowohl die StVO als auch die StVZO gelten jeden Tag des Jahres, 24
Stunden lang. Sie werden weder durch
Nachtzeit, Feiertag oder ähnliches außer Kraft gesetzt.
2. Weder ich noch mein Streifenpartner hegen Ängste gegenüber
Rechtsanwälten. Wir glauben auch nicht, dass
unsere schillernde Karriere bei der Polizei durch die Einschaltung
Ihres Anwaltes beendet wird.
3.
Andererseits sind die Beförderungsmöglichkeiten bei der Polizei
nicht so groß, wie Sie vielleicht denken
mögen. Sie brauchen also keine Angst zu haben, dass wir nur ein
Sternchen mehr bekommen, nur weil wir einen
Verwarnungszettel an Ihrem Fahrzeug angebracht haben.
4. Auch wir haben selbstverständlich Ehrfurcht vor dem Alter. Aber
bitte verstehen Sie, dass wir nicht alles
durchgehen lassen können.
5. Es ist uns auch völlig egal, ob Sie ein hohes Tier im
Polizeipräsidium kennen oder ob Ihr Onkel einmal in
der Woche mit dem Hausmeister der Kreisverwaltung kegeln geht.
Beziehungen nützen Ihnen überhaupt nicht, eher
im Gegenteil: Je höher das Tier, desto kleiner Ihre Chance.
6. Ihre Automarke spielt bei der Vergabe von Verwarnungszetteln
keine Rolle. Wir suchen uns nicht nur Fahrzeuge
der Marken Mercedes, BMW oder Porsche aus, sondern nehmen alles
was kommt.
7. Auch Ihre Staatsangehörigkeit hat weder Vor- noch Nachteile in
der Bemessung der Höhe der Verwarnung.
8. Sie können sicher sein, dass wir auch lieber die großen
Gangster fangen würden. Leider sind die
Kapitalverbrecher in diesem Ort teilweise recht dünn gesät, so
dass wir leider gezwungen sind, die
Zwischenräume mit Sachbehandlungen wie der Ihren zu überbrücken.
9. Falls Sie anführen, dass Sie das Schild nicht gesehen haben, so
ist das ihre eigene Schuld. Die Dinger sind
schließlich groß genug. Und bunt sind sie auch.
10. Die Tatsache, dass Sie eventuell fremd in diesem Ort sind,
stellt Ihnen ebenfalls keinen Freibrief für
Falschparken, zu schnelles Fahren u.ä. aus. Die StVO gilt woanders
genauso.
11. Die Ausrede ,,Arztbesuch\" zieht ebenfalls nicht. Wenn Sie
schon zu krank sind, ein paar Meter zu Fuß zu
gehen, wie wollen Sie es dann verantworten, ein KFZ sicher durch
den Straßenverkehr zu steuern?
12. Jetzt kommt ein Hinweis für die weiblichen Verkehrsteilnehmer:
Der Einsatz von Tränen nützt überhaupt
nichts. Der Anblick eines Menschen, der wegen ein paar Mark
Bußgeld weinend auf der Straße steht, wirkt ebenso
würdelos wie albern.
13. Sollten Sie eine Tätigkeit als Briefträger, Bundesbahnbeamter,
Verkehrsmeister, Hausmeister o.ä. ausführen
und während der Arbeit eine Mütze tragen, so sind Sie deswegen
noch lange nicht berechtigt, den Polizeibeamten
als Kollege zu betrachten und ihn entsprechend anzureden. Wer in
unseren Augen Kollege ist, bestimmen wir
selbst. Dies gilt auch für Taxifahrer.
14. Vermeiden Sie es bitte, zum Polizeibeamten Körperkontakt zu
suchen, indem Sie ihm auf die Schulter klopfen
oder ihn am Ärmel ziehen. Einer Verwarnung oder Anzeige wird
hierdurch nicht entgangen.
Allerdings könnte sich der Beamte angegriffen fühlen, was wiederum
böse Spuren in Ihrem Gesicht hinterlassen
kann.
15. Auch die kumpelhafte Anrede wie z.B. ,,Chef, Meister, Herr
Inspektor u.a. hilft Ihnen in der Regel
nichts. Wenn Sie den Dienstgrad des Beamten nicht kennen, lesen
Sie ihn bitte von dem Dokument an Ihrer
Windschutzscheibe ab. Besser noch ist, den Beamten überhaupt nicht
anzusprechen.
16. Die Frage ob der Polizist kein Herz hat, können Sie sich
sparen. Selbstverständlich hat er eines. Das Herz
ist ein Muskel, der dazu dient, das Blut durch den Körper zu
pumpen. Sonst nichts.
Sollten Sie immer noch der Meinung sein, dem Beamten die Maßnahme
auszureden, versuchen Sie es ruhig, nützen
wird es Ihnen nichts.
Die Polizei - dein Freund und Helfer !"