Aus der Kategorie Autosprüche & Autoaufkleber (20/93)

Auf der Heckscheibe eines Autos findet sich ja so mancher lustige Spruch. Hier findest bekommst du eine Auswahl davon.

Mehr Lustiges gefällig?

Aus der Kategorie In der Schule

Zwei Schuljungen unterhalten sich: Was macht ihr denn grade in der Schule durch?
Das Kapital von Karl May.
Aber das ist doch nicht von Karl May, sondern von Karl Marx!
Ach so deshalb! Wir sind schon auf Seite 200, und noch keine Indianer.


Aus der Kategorie Lustige Texte und witzige Geschichten

LEKTION 1: COOL BEIM AUFSTEHEN

Easy, Baby, ganz easy, null Problemo.
Aufstehen ist die einfachste Sache der Welt:
Nur hast Du es bisher garantiert völlig falsch angepackt. Ist ja
logisch, kennst ja den Leitfaden nicht. Macht nix. Lies. Erstmal
cool strecken. Das heißt: Nicht bewegen, ist nämlich höllisch
uncool, sich spastisch aus dem Bett zu wälzen. Also: Innerlich
strecken, nix anmerken lassen. Dann: Aufstehen. Aber cool bleiben.
Erstmal Sonnenbrille aufsetzen. Wenn die Gardinen zu sind oder es
draußen noch dunkel ist, erstmal Licht anmachen. Merke: Wirkt
uncool, gegen den Kleiderschrank zu laufen. So, schon ganz gut.

Jetzt kommt das Anziehen:

Ist auch ganz einfach. Leitsatz: Nicht hingucken. Schau irgendwo
anders hin und zieh Dich dabei an. Leute, die hingucken, wenn sie
den Reißverschluss zumachen, wirken peinlich. Aber Vorsicht:
Nichts vergessen, wenn Du den Reißverschluss zumachst. Du hast es
vergessen? Dann üb es nach der Operation erstmal ohne
Sonnenbrille. Bis hierher alles klar? War auch einfach, was, Babe?
Jetzt wird´s schwieriger. Pass auf.

Frühstück machen:

Wenn Du dabei Fehler machst, kannst Du Dir allerhand verscherzen.
Die Leute werden Dich nicht mehr ernst nehmen... Wer will das
schon? Du nicht. Ich weiß. Kaffeekochen ist an sich ´ne wahnsinnig
uncoole Sache. Es liegt an Dir, es cool zu machen. Du wirst
vermutlich zwei, drei Stunden üben müssen, aber dann sitzt es, und
die Frauen werden Dir zu Füssen liegen. Du weißt schon, was ich
meine, Honey. Also: Deckel der Kaffeemaschine im Vorbeigehen
aufmachen, weitergehen zum Kaffeetopf, Kaffeetopf aufmachen,
Kaffee in den Filter kippen (nicht portionieren, am besten gar
nicht hinschauen) und dann: Filter in die Maschine werfen. Merke
hierbei: je größer die Entfernung von der Kaffeemaschine, desto
größer Deine Coolness. Wenn's klappt. Ansonsten ist es ziemlich
peinlich. Aber Du packst das schon.

Das ganze nennt sich das Erste Coolsche Gesetz. Wurfweite ist
proportional zur Coolness.
Entfernung=0, Coolness=0.
Entfernung=4 Meter, Coolness= unbeschreiblich.
Wenn's schief geht, gilt: Entfernung - 10/potentieller
Coolnessfaktor = Idiot
Also: Üben, üben, üben. Das hast Du drin. Ich weiß es. Cool Baby.

LEKTION 2: COOLNESS IM ALLTAG

Aufstehen und den ganzen Quatsch hast Du begriffen. Jetzt raus auf
die Strasse.

Alltag:

Vielleicht meinst Du, Du bist cool. Lies diesen Ratgeber und Du
weisst, dass Du lächerlich gewesen bist. Du warst nichts. Wenn Du
dies hier gelesen hast, dann bist Du cool... Ehrlich echt völlig
trocken cool. Also: Raus auf die Strasse. Und schon der erste
Fehler: Sonnenbrille beim Gesichtwaschen abgenommen und danach
nicht wieder aufgesetzt. Wieder zurück, Brille holen, aufsetzen,
wieder rausgehen. Du hast die Brille beim Gesichtwaschen nicht
abgenommen? Obercool. Göttlich. Für alle Fälle gilt jedenfalls:
Das Wetter spielt keine Rolle, Brille sogar nachts tragen. Merke:
Ohne Brille ist die Coolness gleich Null. Laufen ist einfach, cool
schlendern nicht. Du musst vermutlich lange üben, bis Du es raus
hast. Deine bisherigen epileptischen Bewegungsabläufe kannst Du
Dir jedenfalls von der Backe wischen. Du musst schlendern. Völlig
mühelos. Darf aber keiner erkennen, dass Du absichtlich so läufst.
Also: Üben, üben und noch mal üben. Jetzt kommen wir zum
schwierigsten Teil:

Dem Umgang mit anderen Menschen:

Fangen wir mit dem Busfahren an. Erstmal in den Bus steigen. Dann
laut Kaugummi kauen (vor dem Einsteigen mit dem Kauen beginnen,
sonst wirkt's leicht beknackt). Wichtig: Jetzt lockeren Spruch
loslassen. Dir fällt keiner ein? Kein Problem. Geh in den nächsten
Buchladen und kauf Dir "Lockere Sprüche" von Mr. Cool. Ist von
mir. Tolles Buch. Selbstredend. Und: Lächeln, lächeln, lächeln.
Aber nicht das dämliche Lächeln, das Du sonst drauf hast: Cool,
Baby, von oben herab, nicht zu breit. Noch was: Niemals Geld
hinlegen! Das gilt allgemein. Geld immer hochschnippen und wieder
auffangen. Oder einfach hinwerfen, wenn es jemand haben will. Und
zwar so, dass er sich bemühen muss, um es aufzufangen. Am besten
so, dass er oder sie auf dem Boden herumkriechen muss. Du hast
schließlich das Recht, anderen Menschen zu zeigen, wo ihr Platz
ist. Das mit dem Hochwerfen solltest Du vorher zu Hause üben und
dabei immer daran denken, dass es nur mit Münzen funktioniert.

Kneipen und Cafes:

Hier darfst Du keinen Fehler machen. Es sehen zu viele Leute zu.
Also riskier´ nichts. Sonnenbrille trägst Du sowieso,
Geldschnippen hast Du mittlerweile auch drauf. Sieht gut aus.
Jetzt musst Du sprechen. Das ist schwierig. Du musst bestimmte
Dinge vermeiden, zum Beispiel: "Bitte" oder andere unterwürfige
Worte. Du bist der Boss, alle tanzen nach Deiner Flöte, wenn Du
weißt, was ich meine. Du weißt es, yeah. Wir verstehen uns. Bisher
hast Du gesagt "Eine Cola, bitte" und das ist schlimm. Völlig
falsch. Du redest ja mit der Kellnerin wie mit Deinesgleichen.
Völlig uncool. Keiner nimmt Dich ernst. Richtig ist: "Coke, Baby".
Zucker, Mann, Du machst Dich. Lass Dich nicht durch ihren Blick
irritieren. Oder dadurch, dass sie lacht. Sie liebt Dich. Alle
Frauen lieben Dich. Alle Frauen lieben Dich. Und Du weißt es. Nun
zum Kaffeetrinken. Du trinkst Deinen Kaffee mit Milch? Das ist
schlecht. Versuch, Dir das abzugewöhnen. Wenn Du das nicht kannst,
beachte folgendes. Es ist ausgesprochen uncool, an diesen ekligen
Milchdöschen rumzuzupfen, bis Dir das ganze Zeug über die
Bundfalte pladdert. Also: Die kleine Plastikmilchdose in die Tasse
werfen und einmal mit dem Löffel reinstechen. Sauber, was? Und
cool. Solltest Du mit dem Zuckertopf allerdings nicht unbedingt
genauso machen. Nächstes Thema.

Einkaufen:

Höllisch uncool. Es gibt Leute, die keinen haben, der es für sie
macht. Zum Beispiel Dich. Auch im Supermarkt gilt: Cool bleiben.
Man sieht dich. Also: Die Einkaufskarre nicht mit beiden Händen
anfassen und wie Mutter durch den Laden eiern. Entweder mit einer
Hand oder mit dem Fuß die Karre ab und zu kurz anstoßen oder
abstoppen. Aber Vorsicht: Nicht zu heftig. Könnte Ärger geben. Die
Sachen, die Du einkaufst, niemals in den Wagen legen. Immer
werfen. Ohne hinzusehen. Wie mit der Filtertüte. Coolsches erstes
Gesetz gilt auch hier. Vorsicht bei Milchtüten, Flaschen und
Eiern. Feeling, Baby. Zahlen funktioniert wie im Bus. Nur nicht
mit demselben Spruch. Mach kein´ Quatsch. Immer Trinkgeld geben.

LEKTION 3: COOL AM ABEND

Die elementarsten Dinge hast Du schon gelernt. Sonnenbrille, Geld
hochschnippen, nicht reden. Schlendern kannst Du mittlerweile
auch. Schon ganz gut. Jetzt kommen die Übungen für
Fortgeschrittene.

Stehen:

Du glaubst, das ist einfach. Is nich. Ist wahnsinnig schwierig. Du
stehst ja nicht einfach so rum und wartest auf den Bus. Du weißt,
was Du bist. Zeig´s ihnen. Kopf hoch, Brust raus, Bauch rein,
Unterkörper raus, Beine möglichst gekreuzt (gespreizt geht
notfalls auch). Wenn dich jemand fragt, ob Du einen Unfall
hattest, einfach ignorieren. Zu Hause dann weiter üben.

Trinken:

Trinken ist einfach. Allerdings solltest Du kein Bier, Wein oder
andere Proletengetränke ordern, sondern irgendwas, was der
Barkeeper nicht kennt. Schau ihn herablassend an und vergewissere
Dich, dass alles staunt. Lass Dich dann zu irgendwas überreden,
was Du Dir leisten kannst. Also Bier. Die Glashaltung ist extrem
wichtig. Du kannst das Ding nicht halten wie die Senfgläser bei
Dir zu Hause. Zeige Stil. Halte das Glas so schräg, dass das
Getränk fast rausläuft und gestikuliere wie ein Wahnsinniger.
Obercool. Wenn es klappt. Wenn nicht, bist Du untendurch und Deine
Zuschauer sind nass. Hierbei gilt:
Glasneigung + Gestikulierradius = Coolnessfaktor
Wenn irgendjemand nass wird gilt: Coolnessfaktor /
Reinigungskosten = Idiot

3. Frauen:

Jetzt also das wichtigste Kapitel. Warum seid ihr cool? Eben. Wenn
ihr euch an die Tipps oben haltet, habt ihr schon ganz gute
Karten. Aber: Es gibt noch speziellere Dinge. Die Frauen lieben
Dich, wenn Du cool bist, Baby. Und das willst Du. Ich weiß es. Und
es gibt einfache Regeln. Leitsätze. Wenn Du weißt, was ich meine.
Lies:

a) Ansprechen.
Ist schwierig. Du solltest nicht reden. Also lass es. Lächle sie
an. Wink ihr zu. Nimm sie mit. Wenn keiner in der Nähe ist, fang
an zu reden. Aber nicht zuviel. Du wirkst sonst leicht öde. Das
weißt Du. Zeig ihr Dein Auto. Wenn Du keins hast, sag, dass es
gerade repariert wird und nenn den Preis. Nicht unter 2000 €
anfangen. Wirkt sonst nicht. Wenn sie sagt, dass das zu teuer ist:
Abwinken. Lachen. Erzähl ihr von Deinen letzten Aktienverlusten,
und dass es Dir egal sein kann. Wirkt totsicher. Wenn nicht: Neue
Frau abschleppen.

b) Abschleppchancen.
Ganz einfache Regel. Bisschen Mathe. Aber nicht schwer zu
kapieren. Du packst das schon. Die Komponenten sind das Alter (A),
die Anzahl der Freundinnen (aF) und die Kosten der Aufmachung der
Braut, die Du abschleppen willst. Dabei gilt:
Zweites Coolsches Gesetz: A - aF - Kosten der Aufmachung /100 = X%
Wenn Du also eine Hundertjährige im Tweedkostüm, die ohne
Freundinnen daherkommt, abschleppen willst, betragen Deine Chancen
ungefähr 100%. Aber das willst Du nicht. Seh´ ich Dir an, Baby. Du
willst junges Blut. Und Fleisch. Und so weiter. Ferkel. Aber cool.
Übrigens: Wenn A kleiner oder gleich 13 ist, dann ist X
automatisch = Idiot.

c) Der weitere Abend. Du kannst lesen. Wenn Du so alt bist, weißt
Du auch, was weiter passiert. Ich seh´ Dir in die Augen, Kleines.
Oh yeah, Mann. Ach ja, nimm die Sonnenbrille nicht ab. Du bist
cool. Du hast es. Relaxed. Oh, nichts zu danken. Hab´ Dir gern´n
paar Tipps gegeben, Babe. Mach weiter so.


Aus der Kategorie Lustige Texte und witzige Geschichten

1. Sie sind ganz einfach hässlich wie die Nacht. Schade
eigentlich. Aber kein Grund zum Verzweifeln. Kaufen Sie sich eine
Strumpfhose, schneiden Sie zwei Löcher für die Augen hinein und
ziehen Sie sich das Teil über den Kopf. Jetzt ist von der ganzen
ekelhaften, widerlichen, abstoßenden Hässlichkeit rein gar nix
mehr zu sehen.

Sie haben Recht, mit der Strumpfhose überm Kopf finden Sie
natürlich immer noch keinen Mann. Aber Sie kriegen sehr viel Geld,
wenn Sie in diesem Aufzug in eine Bank gehen oder in einen großen
Supermarkt. Verpacken Sie das viele Geld in mehreren Aktenkoffern
(das wirkt so geschäftsmäßig professionell), fahren Sie ein wenig
zügig nach Hause und nehmen Sie dort die Strumpfhose ab, die
brauchen Sie nun nicht mehr.

Denn: Reichtum macht bekanntlich schön. Stinkreiche Kapitalisten,
sind nicht hässlich, sondern interessant, da wirkt selbst die
größte Warze noch erotisch, der dickste Pickel wird zum
Schönheitsfleck. Gehen Sie auf die rauschenden Parties der Flicks,
Grimaldis, Onassis' oder Windsors. Trinken Sie Kaffee mit Gunilla
von Bismarck oder Gloria von Thurn und Taxis - die komplette
Männerwelt wird Ihnen zu Füßen liegen.



2. Sie sind schüchtern eine bedauernswerte kleine graue Maus und
obendrein noch langweilig, öde und schauderhaft verklemmt. Sie
kauern den ganzen Abend wie ein Häufchen Elend mutterseelenallein
am Tresen einer Bar, nuckeln an Ihrem Glas Cola, und kriegen fast
einen Herzinfarkt, wenn der Barkeeper Sie zur Polizeistunde am
Ärmel zupft, weil er Sie endlich loswerden will. Der einzige, der
Ihnen zuhört, ist Ihr Friseur (denn einen Psychoanalytiker können
Sie sich natürlich nicht leisten).

Sie sind zwar ein echter Härtefall, aber kein hoffnungsloser.
Besorgen Sie sich eine Schreibmaschine und schreiben Sie DEN Roman
über Ihr Leben. Titel: "Intime Bekenntnisse einer grauen Maus".
Schildern Sie detailliert Ihre unzähligen Rückschläge, angefangen
mit Ihrer schlimmen Kindheit, als Ihr Vater sich standhaft
weigerte Sie sexuell zu missbrauchen. Erzählen Sie von jenem Abend
in dem dunklen, unheimlichen Park, als ein wegen fortgesetzter
Vergewaltigung gesuchter Sittenstrolch zwei Stunden lang neben
Ihnen stand und es Ihnen (allen verzweifelten Bemühungen zum
Trotz) nicht gelingen wollte, ihn auf sich aufmerksam zu machen.

Keine Sorge, das Buch wird ein Bestseller und Sie über Nacht DIE
Erfolgsautorin. Presse Funk und Fernsehen werden Ihnen die Bude
einrennen, Arabella Kiesbauer wird sich mit Hans Meiser und Kai
Pflaume um Sie prügeln. Sie werden im Geld schwimmen, sind deshalb
nicht mehr schüchtern sondern zurückhaltend, nicht mehr öde und
langweilig sondern bescheiden und taktvoll usw. (siehe oben).
Warum soll es Ihnen schlechter gehen als Hera Lindt und Rosamunde
Pilcher? Die haben auch so angefangen — und nun liegt den beiden
die komplette Männerwelt zu Füßen.



3. Sie sind fett. Bei Ihrem Anblick wenden sich selbst Flusspferde
im Zoo angewidert ab. Sie müssen im Parterre wohnen, weil der
Lastenaufzug nur bis zu einem Gesamtgewicht von einer Tonne
zugelassen ist und Sie im Treppenhaus bestenfalls noch zwei Stufen
schaffen. Kleider in Ihrer Größe gibt es nicht Sie müssen sich in
Müllsäcke hüllen, was Ihnen auf der Straße erst recht derbe
Scherze und Hänseleien einbringt: "Nimm doch einen städtischen
Müllsack, der kostet zwar 5 Mark, aber dann wirst Du wenigstens
zuverlässig entsorgt!"

Sie waren im Fitness-Studio, erhielten aber nach 15 Minuten
Hausverbot, weil sämtliche Trainingsgeräte unter Ihnen
zusammenkrachten, beim Jogging schafften Sie gerade mal 10 Meter
und die auch nur auf allen Vieren. Sie haben es in Ihrer Not sogar
mit "SlimFast" versucht, was Ihnen aber abgesehen von einem
holländischen Akzent nichts einbrachte.

Was also können Sie tun, um doch noch einen Partner zu finden?
Ganz einfach: Sie gründen die Sekte "Happy Hippos", hüllen sich in
wallende orange Gewänder (die gibt's in Ihrer Größe und die sind
seit dem Zusammenbruch von "Poona" auch spottbillig). Sie
schreiben die Bibel ein wenig um. Zum Beispiel, dass Adam und Eva
nur deswegen aus dem Paradies flogen, weil sie nicht ordentlich
essen wollten, sondern nur lustlos auf Obst herumkauten. Oder dass
Jesus gar nicht wieder auferstanden ist, sondern überlebte, weil
das Kreuz polternd unter ihm zusammenkrachte.

Parolen wie etwa "Nur Fette kommen in den Himmel" oder "Gott liebt
auch Dich aber nur wenn Du über eine Tonne wiegst" bringen Ihnen
in Nullkommanix Millionen und Abermillionen fette Jünger. Nach
kurzer Zeit werden die Mageren und Schmächtigen auf der Straße
verlacht und gehänselt. Claudia Schiffer und Elle MacPherson
stopfen sich vor laufenden Kameras mit dicken Dampfnudeln voll,
bis sie sich nicht mehr rühren können. Verona Feldbusch stellt vor
6000 staunenden Reportern ihre neue Diät "In zwei Stunden vom
Hungerhaken zur Traumfigur" vor, bevor sie sich die Kleider vom
Leib reißt (das kann sie trotz der 1,8 Tonnen noch prima), und
ganz in orange gehüllt ihren Beitritt zu den "Happy Hippos"
bekannt gibt.

Wenig später übernehmen die "Happy Hippos" die katholische Kirche,
nachdem Papst Johannes Paul mit stolzen 3,5 Tonnen Lebendgewicht
seine Lieblings-Boeing zum Absturz gebracht hat (seine letzten
Worte über Funk: "Oh wie wunderbar, ich kann Gott sehen ... oh
nein, er ist eine fette Frau!").

Sie selber haben als Hippo-Guru inzwischen 280 japanische Sumo-
Ringer als Bodyguards und sind dem östlichen Charme Ihres 3,9
Tonnen schweren Sicherheitschefs erlegen. Er findet Sie zwar ein
bißchen mager "aber unheimlich süß" und geheiratet wird natürlich
in Paris auf dem Place de la Concorde. Der ursprüngliche Plan, auf
einem 40tonner-Cabrio unter dem Triumphbogen hindurchzufahren und
standesgemäß in der altehrwürdigen Kathedrale Notre Dame zu
heiraten musste leider verworfen werden, weil Sie und Ihr Sumo
zusammen nicht durch den Triumphbogen passen. Außerdem ist der
Boden in Notre Dame noch nicht verstärkt und wer will schon im
Keller heiraten?



4. Sie sind bildschön und haben eine Traumfigur. Leider sind Sie
Dumm wie ein Stück Brot. Nun sollte man ja meinen, dies sei für
jeden Mann die optimale Kombination. Weit gefehlt.

Ihr Ex-Gatte hat Sie in berechtigter Verzweiflung grün und blau
geprügelt, weil er als gestresster Pop-Schnulzen-Produzent abends
müde nach Hause kam und das Essen stand nicht auf dem Tisch.
Logisch, denn Sie können gar nicht kochen, weil Sie sich kein
einziges Rezept merken können. Dann zog sich der leidgeprüfte Mann
die Schuhe aus und blickte Sie erwartungsvoll an (eine Zeremonie,
die in Millionen Ehen ohne ein gesprochenes Wort zuverlässig
funktioniert, sozusagen das Fundament jeder glücklichen Ehe). Was
aber haben Sie getan? Die Gummistiefel angeschleppt! Klar dass der
Gute vollends durchknallte, Sie ordnungsgemäß züchtigte und mit
Schimpf und Schande vom Hof bzw. aus dem Haus jagte.

Vor dem Scheidungsrichter kamen schließlich die größten
Ungeheuerlichkeiten ans Tageslicht:

Nachdem sich der Arme Kerl zum Beispiel sonntagmorgens im Bett
dreieinhalb Stunden lang abgemüht hatte, quengelten Sie: "Müssen
wir eigentlich immer so lange Gymnastik machen?"

Einmal sollen Sie nach Hause gekommen sein und Ihrem Gatten
freudestrahlend eröffnet haben, "Liebling, ich mache jetzt
wirklich Karriere, ich darf im Fernsehen eine Show moderieren!"
Er: "Ach ja?" Sie: "Ja, es ist eine Sportshow und sie
heißt 'Peep!'."

Ja liebe Zeit, wie sollen wir Ihnen helfen? Na gut. Zuerst sollten
Sie sich beim Plastischen Chirurgen die Nase verändern lassen,
damit Ihnen nicht gleich jeder Ihre Hirnlosigkeit an der Nase
ansehen kann. Dann machen Sie aus Ihrer Dummheit einfach eine
Masche. Was eine Masche ist? Sie sollen so tun, als würden Sie nur
so tun, als wären Sie blöd und ... egal, vergessen Sie's wieder.
Moderieren Sie eine Talkshow im Privatfernsehen, zum
Beispiel "Veronas Welt" und seien Sie einfach "Sie selbst". Die
Leute werden glauben, das sei lustig, auch wenn es in Wirklichkeit
traurig ist. Wenn Sie sich jetzt noch blond färben, werden Sie als
der fleischgewordene Blondinenwitz in die Geschichte eingehen. Sie
werden sehen, dann klappt's auch wieder mit dem Nachbarn...