Aus der Kategorie Redewendungen und Sprichwörter (15/208)

Hier findest du lustige und skurrile Redewendungen und Sprichwörter.

Mehr Lustiges gefällig?

Aus der Kategorie Lustige Texte und witzige Geschichten

Vor zwei Wochen hatte ich meinen fünfundvierzigsten Geburtstag, und ich fühlte mich ohnedies nicht sehr wohl. Ich ging zum Frühstück und wusste, dass meine Frau sehr nett sein würde, "alles Gute" sagen und vielleicht auch ein kleines Geschenk für mich hatte.

Sie sagte nicht einmal "Guten Morgen", schon gar nicht "alles Gute". Ich sagte mir, na gut, so sind die Frauen halt, aber die Kinder haben es sicher nicht vergessen.

Die Kinder kamen, sagten auch kein Wort und ließen mich völlig links liegen. Als ich mich auf den Weg ins Büro machte, fühlte ich mich ziemlich niedergeschlagen.

Ich ging durch die Eingangstür meines Büros und Janine, meine Sekretärin, kam auf mich zu und sagte "Alles Gute zum Geburtstag, Boss!". Danach fühlte ich mich schon ein bisschen besser, wenigstens einer hatte sich erinnert. Ich arbeitete bis mittags. Pünktlich um zwölf klopfte Janine an meine Tür und sagte "Wissen Sie, es ist so ein schöner Tag und es ist Ihr Geburtstag, lassen Sie uns doch Mittagessen gehen, nur Sie und ich!". Ich antwortete: "Das ist die beste Idee, die ich heute gehört habe, ..."

Also gingen wir. Wir gingen nicht in unser übliches Lokal, wir fuhren aufs Land zu einem kleinen gemütlichen Restaurant, um ein wenig Privatsphäre zu haben. Wir tranken zwei Martinis und erfreuten uns am hervorragendem Mahl. Auf dem Weg zurück ins Büro sagte Janine: "Wissen Sie, es ist so ein schöner Tag und es Ihr Geburtstag, wir müssen doch noch nicht ins Büro zurückfahren, oder?" "Nein, müssen wir nicht." sagte ich.

"Dann fahren wir doch zu mir, in meine Wohnung." schlug Janine vor. Als wir in ihrem Appartement ankamen, tranken wir einige Martinis mehr und rauchten gemütlich eine Zigarette. Janine sagte "Wenn es Sie nicht stört, würde ich mir gerne etwas gemütlicheres anziehen. Ich gehe nur schnell ins Schlafzimmer und bin gleich wieder da!" Ich brachte nur ein erregtes "Sicher, tun Sie nur!" heraus und sie verschwand im Schlafzimmer.

Nach einigen Minuten kam Sie wieder heraus ...
... trug eine Geburtstagstorte in den Händen...
... gefolgt von meiner Frau, den Kindern und alle sangen "Happy Birthday"...
... und ich saß da auf der Couch ...
... und hatte außer meinen Socken nichts an!


Aus der Kategorie Lustige Texte und witzige Geschichten

Auto fahren macht Spaß. Am meisten Spaß macht Essen im Auto.
Deswegen besitze ich diese erhöhte Affinität zu Drive-In-
Schaltern, speziell in meinem Lieblings-Fast-Food-Restaurant. Das
Vergnügen an dieser Self-Service-Version des Essens auf Rädern
wird allerdings erheblich durch die Qualität der Gegensprechanlage
gemindert. Gegensprechanlage? Meine Überzeugung nach hat sie
diesen Namen deshalb bekommen, weil sie völlig gegen das Sprechen
ausgelegt ist.

"Hiere Bechelun hippe!" knarzt es mir aus dem Lautsprecher
entgegen Sounds like Schellackplatte. Aus Erfahrung allerdings
weiss ich, dass die Stimme (männlich? weiblich? ... wohl eher
männlich?) am anderen Ende dieses Dosentelefons sich soeben nach
meiner Bestellung erkundigt hat.

Jetzt einfach zu bestellen, wäre mir zu langweilig. Demzufolge
stelle ich zuerst eine Frage:

"Haben sie etwas vom Huhn?"

Aus dem Lautsprecher ertönt ein schwer verständliches Wort, das
aber eindeutig mit "...icken" endet. Ich antworte: "Später
vielleicht, zunächst möchte ich etwas essen."

Etwas lauter tönt es zurück: "CHICKEN!"

Ich kann es mir nicht verkneifen: "Nein, ich würde es gleich
selbst abholen."

Eine kurze Pause entsteht, ich stelle mir belusticht die genervte
Visage des McKnecht vor. Als die Sprechpause zu lang werden droht,
sage ich: "Ach so, Sie meinen Chicken! Nö, lieber doch nicht.
Haben sie vielleicht Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen?"

"Hamburger?" fragt mein unsichtbares Gegenüber zurück. Der
Wahrheit entsprechend erwidere ich: "Nein, ich bin von hier. Aber
hat das denn Einfluss auf meine Bestellung?"

"Wol-len Sie ei-nen H-a-m-b-u-r-g-e-r?"

"Jetzt beruhigen Sie sich mal! Ja, ich nehme einen."

"Schieß?"

"Stimmt, hatte ich nach der letzten Mahlzeit hier. Mittlerweile
ist meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, ich denke, ich kann
es erneut riskieren."

Der Stimminhaber beginnt mir ein wenig leid zu tun. Er kann ja
nichts für den Job. Aber ich ja auch nicht ......

"Ob Sie KÄÄÄSE auf dem Hamburger möchten!?"

"Ah ja, gern. Ich nehme einen mittelalten Pyrenäen-Bergkäse, nicht
zu dick geschnitten, von einer Seite leicht angeschmolzen."

Ob die nächste Ansage aus dem Lautsprecher "Sicher doch"
oder "Arschloch" lautet, kann ich nicht exakt heraushören.

Deutlicher jedoch erklingt nun: "Was dazu?"

"Doch, ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen frittierten
Kartoffelstäbchen."

"Also Pommes?"

"Von mir aus auch die"

"Groß, mittel, klein?"

"Gemischt. Und zwar jeweils genau zu einem Drittel große, mittlere
und kleine."

"WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN?"

Diese, wiederum sehr laut formulierte Frage, verstehe ich klar und
deutlich. Sie verlangt eine ehrliche Antwort: "Falls das die
Bedingung ist, hier etwas zum Essen zu bekommen: Ja, also: Machen
wir weiter?"

Die Stimme schnauft kurz und fragt: "Gut, gut. Etwas zu den
Pommes?"

"Ein schönes Entrecôte, blutig und ein Glas 1996er Spätburgunder,
bitte"

"ICH KOMM DIR GLEICH RAUS UND GEB DIR BLUTIG!!!"

"Machen Sie das, aber verschütten Sie dabei bitte nicht den Wein."

"Schluss jetzt, Schalter zwei, vier Euro fünfzehn!"

Schon vorbei. Gerade, als es anfängt, lustich zu werden. Aber ich
habe noch ein As im Ärmel. Ich zahle mit einem 200-
Euroschein. "Tut mir leid, aber ich hab's nicht grösser."

PIEP!... Freundlich werde ich ausgekontert: "Kein Problem."

Mit kaltem Blick lässt ein bemützter Herr mein Wechselgeld auf den
Stahltresen klappern.

Nicht mit mir, Freundchen! Ich will den Triumph! Zeit also fürs
Finale: "Kann ich eine Quittung bekommen?" fragte ich
überfreundlich. "Ist ein Geschäftsessen." ...


Aus der Kategorie Himmel und Hölle

Immer häufiger kommt ein fremder Mann zur Mama und die beiden verschwinden im Schlafzimmer. Eines Tages versteckt sich der 8-jährige Sohn im Kleiderschrank, um zu beobachten, was die beiden so machen.
Auf einmal kommt der Ehemann überraschend nach Hause.
Vor Schreck versteckt die Frau den Liebhaber ebenfalls in diesem Schrank.

Der Sohn: "Dunkel hier drinnen."
Der Mann flüstert: "Stimmt"
Der Sohn: "Ich habe einen Fußball."
Der Mann: "Schön für dich."
Der Sohn: "Willst du den kaufen?"
Der Mann: " Nein, vielen Dank."
Der Sohn: "Mein Vater ist draußen!"
Der Mann: "OK, wieviel?"
Der Sohn: "250 Euro."

In den nächsten Wochen passiert es noch mal, dass der Sohn
und der Liebhaber im gleichen Schrank enden.

Der Sohn: "Dunkel hier drin."
Der Mann: "Stimmt."
Der Sohn: "Ich habe Turnschuhe."
Der Mann (in Erinnerung gedanklich seufzend): "Wieviel?"
Der Sohn: "500 Euro."

Nach ein paar Tagen sagt der Vater zu seinem Sohn:
"Nimm deine Fußballsachen und lass uns eine Runde spielen."
Der Sohn: "Geht nicht, habe alles verkauft."
Der Vater: "Für wie viel?"
Der Sohn: "750 Euro."
Der Vater: "Es ist unglaublich, wie du deine Freunde betrügst. Das ist viel mehr, als die Sachen jemals gekostet haben. Ich werde dich zum Beichten in die Kirche bringen."

Der Vater bringt seinen Sohn in die Kirche zur Beichte, setzt ihn in den Beichtstuhl und schließt die Tür.

Der Sohn: "Dunkel hier drin."
Der Pfarrer: "Hör gefälligst auf damit!"